Direkt zum Inhalt

Kommentar

09.06.2004
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Je mehr Menschen durch eine Einkaufsstraße schlendern, desto besser ist es für die dort angesiedelten Geschäfte. Logisch, denn die Möglichkeit mehr Umsatz zu machen steigt mit der Anzahl der Menschen, die am Schaufenster vorbei pilgern.

Von diesen „begnadeten“ Einkaufsstraßen, die ständig gut besucht sind, gibt es jedoch nur eine Hand voll. Das bewies soeben eine RegioPlan-Studie über die Passantenfrequenz in Österreich. Die Marktforscher untersuchten sowohl Einkaufsstraßen, als auch Einkaufszentren und stellten fest, dass eine Einkaufsstraße, die sich im Ortszentrum befindet „überregional“ sein muss, um florieren zu können. Das bedeutet, dass nicht nur Ortsbewohner, sondern vor allem Touristen hier vorzugsweise shoppen. Die Ortsbewohner gehen nämlich – raten Sie mal – in die Einkaufszentren auf der „Grünen Wiese“.
Dazu kann ich nur sagen: Nie wirklich geglaubt, selbst erlebt und somit traurig bestätigt. Als ich eine in der Steiermark lebende Bekannte auf einen „schnellen Kaffee“ treffen wollte, entschieden wir uns für Gleisdorf. Die Stadt hat erst vor kurzem sehr viel Geld in Stadtmarketing gesteckt, um das Image aufzupolieren. Keine Frage, das Zentrum ist auch wunderschön – aber an einem Schönwetter-Samstag-Nachmittag komplett ausgestorben. Wir vereinsamten in einem Kaffeehaus neben der Kirche.
Auf dem Weg Richtung Autobahn kam ich an zwei großen Einkaufszentren vorbei, die – um es gelinde auszudrücken „zum Bersten voll“ waren: Entertainment (Kino), Shoppingmöglichkeiten aller Art sowie zahlreiche Bars wurden von Jung und Alt bevölkert. Bei diesem Aufgebot an Unterhaltungsmöglichkeiten darf man sich wirklich nicht wundern, dass der Menschenstrom nicht abreißt. Dagegen kann ein einzelner Händler aus dem Ort nicht ankommen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Industrie
28.09.2020

Nach fast 20 Jahren wurde das schon etwas in die Jahre gekommene Design zeitgemäß überarbeitet und präsentiert sich mit klar strukturiertem Logo.

Markenartikel
28.09.2020

Ganz im Einklang mit der Nachhaltigkeitsstrategie von Nutricia Milupa wird ab Oktober ein Teil des Aptamil Portfolios in Bio-Qualität angeboten. Damit geht Nutricia Milupa auf den Wunsch ...

Die Wiener Tafel, mit 21 Jahren die älteste heimische Tafelorganisation, fungiert als Schnittstelle zwischen Lebensmittelspenden und bedürftigen Menschen. Darüber hinaus will man die unnötige Entsorgung genießbarer Lebensmittel in Privathaushalten durch Informationen und mehr Vertrauen in die eigenen Sinne bekämpfen.
Thema
28.09.2020

Am 29. September ist der 1. International Day of Awareness of Food Loss and Waste, den die UN ins Leben gerufen hat. Damit macht die UN verstärkt auf das Problem der Lebensmittelverschwendung ...

Das Land Oberösterreich und Spar setzen ein starkes Zeichen für ein „GewaltFREIES Leben“: Jakob Leitner, Geschäftsführer der Spar-Zentrale Marchtrenk, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer (Mitte), sowie Natascha Wimberger (l.), Marktleitung im Eurospar Passage City Center, und ihre Stellvertretung Rebecca Reischl (r.).
Thema
28.09.2020

„GewaltFREIES Leben – auch für Sie!“. So heißt die neue Informationskampagne des Landes Oberösterreich gemeinsam mit der Spar-Zentrale Marchtrenk. In über 250 Spar- und Eurospar-Märkten werden ...

Hofer-CEO Horst Leitner und Ventocom-Geschäftsführer Michael Krammer dürfen sich über die erste Million Kunden für ihre Marke HoT freuen.
Handel
25.09.2020

Seit mehr als fünf Jahren begeistert die Hofer Mobilfunk-Exklusivmarke HoT mit maßgeschneiderten Angeboten sowie dem Versprechen, niemals teurer, sondern nur günstiger oder besser zu werden und ...

Werbung