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Kommentar

12.08.2004
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Vorsicht ist geboten, wenn man sich dazu entscheidet funktionierende Originale zu kopieren. Das trifft nicht nur auf haptische Produkte – also Greifbares – aus dem Regal zu, sondern – wie unlängst belustigt erlebt – auch auf Maßnahmen zur Absatzföderung.

Denn es gibt einige Warengruppen, die sich nicht unbedingt für Aktionen eignen. Die Geschichte dahinter: Nahezu jede Handelsorganisation nicht nur im Lebensmittelbereich macht es vor, wie man zum Beispiel mit Geburtstagen Schwung in die Aktions-Preiswelt bringen kann. Oder man stellt Vergleiche mit Mitbewerbern an, eine Gratwanderung, die immer öfter zu beobachten ist.
Die einfachste Form ist allerdings die Auslobung eines billigeren Preises – wie bereits erwähnt eignet sich diese Möglichkeit dem Gefühl nach nicht für jede Ware, wie etwa klassische Schwammerl (hochdeutsch: Pilze). Unlängst gesehen und sehr gelacht: Ein mehr oder weniger legaler Marktstand im Herzen des Wienerwaldes pries in unübersehbaren Lettern an: Aktion Schwammerl! jetzt billiger!

Im ersten Moment ein gutes Gefühl, denn Steinpilze und Co. neigen zu hohen Preisen ob ihrer saisonalen Erscheinung und der mühevollen „Ernte“.
Beim zweiten Nachdenken kam das Zögern: warum werden gerade Schwammerl billiger angeboten? Was steht da im „Kleingedruckten“: Wir übernehmen keine Garantie auf Herkunft und Echtheit? Oder: wir haften nicht für etwaige Spitalsaufenthalte? Dieses Beispiel ist vielleicht etwas dastisch formuliert, soll aber zeigen, dass Promotions gut überlegt sein sollen. Mehrwert wird auch über Mehr-Inhalt und Menge geschaffen, nicht ausschließlich über Preis.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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