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Kommentar

02.09.2004
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Was haben Walter Barfuß und Michael Moore gemeinsam? Beide vertreten die Ansicht, dass man in der Gesellschaft noch etwas bewirken kann – der eine mit vager gesetzlicher Unterstützung und der andere mit einer Marketingmaschinerie der besonderen Art.

Beide sind in gewisser Weise Idealisten, die aus ihren Talenten mehr gemacht haben, als bloß Geld zu scheffeln oder sich auf den Lorbeeren der Zeit auszuruhen: Sie zeigen Missverhältnisse der Wirtschaftspolitik ihres Landes auf und riskieren damit Angriffe auf ihre Person und Arbeit.
Trotzdem geben sie nicht auf.
Wahrscheinlich werden die Untersuchungsergebnisse der Bundeswettbewerbsbehörde kein moralisches Erdbeben auslösen, aber etwas haben sie immerhin bewirkt: Ein Bewusstsein, dass alles eine Grenze hat, auch der überhebliche Ausdruck von Macht.
Von wem auch immer die unfairen Direktiven bei Verhandlungen zwischen Kunde und Lieferant ausgehen, ist letzlich völlig egal; sollten die im Profil zitierten Vorgangsweisen der Wahrheit entsprechen, dann erinnern sie ganz massiv an Verhörmethoden aus einem schlechten Film.

Mich würde aber vielmehr interessieren, wie denn die weiteren Rahmenbedingungen der Verträge, auf die man sich dann schließlich doch einigt, aussehen: Zahlungsmoral der Handelsorganisationen, Einhaltung der Vertragsbedingungen, Werbekostenzuschüsse (selbst wenn es sich um welche handelt, die unter dem Deckmantel einen Konkurrenten von der Belieferung ausschließen), Qualität der Ware, …
Es macht manchmal den Anschein, als denke man sich: Der Konsument ist doof, er bekommt nichts mit von den großen weiten Welt der Verhandler … Das man sich da mal nicht täuscht!

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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