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Kommentar

31.05.2005


Deutschlands härteste Konkurrenten in Österreich im selben Boot.<BR><BR>von Max Pohl

Angebot und Nachfrage
Der „Kurier“ fordert seine Leserinnen und Leser auf, unter dem Motto „Wien morgen – So wünsche ich mir meine Stadt“, Ideen in eine Plattform einzubringen.

Neben den großen Themen Verkehr, Wohnraum oder Umwelt steht auch der Einkauf zur Debatte. Denn immer mehr Konsumenten verabschieden sich von den traditionellen Einkaufsstraßen und frequentieren Einkaufszentren und Malls mit Erlebniseinkauf (lesen Sie dazu auch den Bericht auf Seite 4). „Mit welchen Ideen kann man dieser Entwicklung gegensteuern?“, fragt der „Kurier“.
Gerne liefere auch ich einen kleinen Beitrag zu dieser Thematik. In Wien öffnen immer mehr Fast Food Lokale wie Schnitzelfrittierer, Hühnerbratereien oder Kebabbuden. Offensichtlich gibt es diesbezüglich einen großen Bedarf. Irgendwie verständlich, denn wer will schon seine halbe Mittagspause damit verschwenden, zuerst bei der Feinkostabteilung und dann an der Kassa eines Supermarktes in der Schlange zu stehen, für eine Wurstsemmel und ein Cola?
Kaufleute, die Ihr vielleicht vor der Überlegung steht, Eure Rollbalken für immer herunter zu lassen:
rüstet lieber Eure Läden um. So genannte „Convenience Stores“ funktionieren auf kleinsten Verkaufsflächen – vorausgesetzt sie können mit einem den heutigen Ernährungstrends entsprechenden Angebot aufwarten. Beispielsweise mit einem Imbissangebot für den Sofortverzehr und Tiefkühlkost für die schnelle Küche zu Hause, gekühlten Getränken usw. Schnelles Service und kundenfreundliche Öffnungszeiten sind weitere wichtige Parameter.
Tankstellen-Shops stellen bereits seit längerer Zeit unter Beweis, dass dieses System angenommen wird. Dort ist auch „Geiz“ kein Thema, wenn man bedenkt, wie viel mehr Geld die Kunden auszugeben bereit sind, für ein bisschen mehr Convenience.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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