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Kommentar

05.09.2005
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Der jährlich stattfindende Weltkongress des CIES-World Business Forum bestätigt es immer wieder: Wer es als Lebensmittelhändler zu etwas bringen will, muss sich klar positionieren.

Bereits EIN wesentliches Unterscheidungsmerkmal, das einen Händler vom Mitbewerb abhebt, kann ein Erfolgsfaktor für die Zukunft sein. Zahlreiche Best Practice-Fälle aus der ganzen Welt erzählen ihre Erfolgsgeschichte: Egal, ob in der Türkei, Neuseeland oder auch Singapur – wesentlich ist die Differenzierung. Der eine spezialisiert sich beispielsweise auf frisches Obst & Gemüse, das man sonst zu einem fairen Preis nur am Bazaar bekommt (Türkei), der andere forciert die Convenience-Produkte, die eine jüngere Zielgruppe ansprechen.
Der nächste wiederum setzt voll auf Service und definiert sich durch kompetente Beratung und fachkundiges Personal (Freundlichkeit vorausgesetzt).
Umso mehr hat es verwundert, als die Tendenz der österreichischen Marktteilnehmer in jene Richtung ging, den ersten ernstzunehmenden Diskonter im Lande in vielen seiner Handlungen zu kopieren: niedrige Preise, Eigenmarken, Präsentation der Produkte und einiges mehr. Die besten Feinkosttheken mutierten zu teilweise „verwahrlosten“ Terretorien, denn die Konzentration der Tätigkeiten lag schlicht und ergreifend in der Nachahmung von Hofer.
Heute besinnt sich jeder wieder seiner Stärken und arbeitet seine ureigensten „Unique Selling Propositions“ heraus. Und aus diesem Grund weiß der Konsument wieder, warum er in welches Geschäft einkaufen geht. Er kann die Märkte unterscheiden und freut sich ob der Vielfalt der Angebote. Das ist dann ein Einkaufserlebnis.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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