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Kommentar

13.10.2005
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Ein Kernthema des ECR-Kongresses in Düsseldorf war das Spannungsfeld von Vollsortimentern und Diskontern oder besser gesagt: Wie könnte man die angespannte Situation unter den Marktteilnehmern verbessern?

Die verhärteten Fronten zeigen es wieder einmal: Diskonter und Vollsortimenter stehen sich in einem erbitterten Kampf gegenüber, der auch vor den Umgangsformen nicht Halt macht (man hört Aussagen wie faule Manager und Parasiten). Dabei sei bemerkt, dass die Energie, die aufgebracht wird, um der Konkurrenz „eins auszuwischen“ besser in eine sorgfältige Strategie investiert wäre, die Kunden langfristig bindet. Denn: Ein Ergebnis der Tagung zeigt einmal mehr, dass ein Konsument nur mehr für eine Marke mit einem emotionalen Mehrwert freiwillig mehr bezahlt. Und in vielen Supermärkten – das bestätigen die Manager selbst auch – kann der Konsument beim besten Willen den Mehrwert nicht erkennen.

Wichtig ist es, der Realität ins Auge zu sehen, die ich gerne anhand eines Beispiels skizzieren möchte: Bei meinem Wochenendeinkauf in einem Verbrauchermarkt in Wien fand ich im Kassenbereich eine „abgehakte“ Einkaufsliste mit folgendem Text: „Hofer“, daneben die zu besorgenden Produkte. Darunter: „Sonstige“ mit ebenfalls einer Liste der gewünschten Lebensmittel. Damit ist wieder bewiesen, dass man am Diskonter nicht mehr vorbei kann und eine Strategie entwickeln sollte, mit ihm zu leben.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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