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Kommentar

09.03.2006
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Seit mittlerweile 8 Jahren besuche ich die Internationale Süßwarenmesse in Köln. Diese internationale Messe – kurz ISM genannt – bietet einen Rundum-Blick über die Neuheiten der Branche weltweit. Und man kann Trends am Horizont erkennen, die die Süßwarenbranche bedrücken oder erfreuen.

Und in diesem Jahr kam es „knüppeldick“, denn die Branche ist bedrückt und das gleich aus mehreren Gründen: Zum einen steigen die Rohstoffpreise bis ins Unermeßliche. Die Preise für Haselnüsse und Verpackungsmaterial (auf Grund des steigenden Ölpreises) nehmen erschütternde Werte an: Sie steigen punktuell um 300%!Ein anderer Trend ist ebenfalls besorgniserregend: Der Impulsartikel Süßware im Lebensmitteleinzelhandel leidet unter der sinkenden Frequenz der Konsumenten. Die Konsequenz daraus ist nicht nur ein oftmals „langes“ Gesicht der Süßwarenhersteller, sondern auch ein erschütterter Blick auf die ACNielsen Zahlen des vergangenen Jahres: Der Süßwarenmarkt hat an Um- und Absatz verloren. Bei näherer Betrachtung erkennt man, dass eben genau jene Warengruppen am meisten betroffen sind, die der Kundenflaute zum Opfer fallen: Süßwarenimpulsartikel.Dieses Alarmsignal sollte ernst genommen werden und zwar beim Lebensmittelhandel als auch bei der Industrie. Denn: Hält dieser Trend an, so kann man bald Wetten abschließen, welche Warengrupen die nächsten sind, die vom „Frequenzschwund“ betroffen sind. Die ersten Maßnahmen der Industrie lauten: Mehr Inhalt in einer Packung, um die Markenbindung zu verstärken oder einfach zu erhalten. Gute Idee, aber bekäpft man hier nicht nur die Symptome und lässt die Ursache außer Betracht? Denn in Wahrheit gilt es die Kunden in die Märkte zu holen und ihnen beim Einkauf Freude zu bieten. Die finden sie offensichtlich zur Zeit vermehrt wo anders …

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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