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Kommentar

29.03.2006
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Jetzt sind wir also zu sechst. Nein, nicht das Redaktionsteam der LK-Handelszeitung, sondern die Teilnehmer am Markt der Fachmedien für den Lebensmittel- und Drogeriefachhandel. Oder sollte ich besser sagen: Die Teilnehmer am Markt für Lebensmittel-, Drogeriefach- und Baumarkthandel.

Oder vielmehr „die Fachmedien für den Bereich Lebensmittel-Drogeriefach-Baumarkt und Tankstellenhandel“?Die Zielgruppe „Leser“ wird immer undurchsichtiger, die Auflagen immer höher und: die Streuverluste dadurch immer größer. Darf ich Ihnen ein gut gehütetes Geheimnis verraten: Die Anzahl der Outlets im Lebensmittelhandel inklusive Diskonter betragen leider nicht mehr als 6.500 an der Zahl. Rechnet man alle Selbstständigen und die Drogeriemärkte dazu, so kommt man auf knappe 10.000 Outlets. Und nun die alles entscheidende Frage: Wohin geht dann eine Auflage von 32.000 Stück, die von einigen Mitbewerbern, wie auch dem Neuzugang medianet, propagiert wird? Wieviele Exemplare muss ein Marktleiter oder Kaufmann lesen, um wirklich „up to date“ zu sein? Sollte man nicht meinen, dass bei einem Printmedium der Inhalt mehr zählt, als die zugesandte Menge? Selbstverständlich beschicken wir auch die treue Gruppe der Industriekunden und Agenturen – aber auch wenn ich hier einen Strich unter die Rechnung mache, so komme ich auf nicht mehr als 17.500 Exemplare. Und nun noch mal die Frage: Wohin gehen die restlichen 14.500 Exemplare? Wenn mich nicht alles täuscht, so kommt man auch bei der Addition der Baumarkt-Outlets und Tankstellen-Outlets nicht auf die oben genannte Zahl. Sollten Sie also persönlich regelmäßig eine Lieferung von rund 15.000 Exemplaren von Fachmedien bekommen, sagen Sie uns Bescheid, wir helfen Ihnen gerne entsorgen. Über weitere Hinweise sind wir dankbar!

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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