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Kommentar

14.06.2006
Es ist nicht unmöglich einen Vertrauensbruch wieder gut zu machen. von Gabriele Jiresch

Angebot und Nachfrage
Wer ist verantwortlich?Man kann es drehen und wenden, wie man will, die Anzahl der selbstständigen Kaufleute in Österreich nimmt ab. Das bedeutet, die Menge jener, die alleine verantwortlich sind für ihre Umsätze, ihre Mitarbeiter und ihre Listungen, wird immer weniger.

Der Österreicher gehört zu jenem Menschenschlag, der sehr gerne Schuldige sucht: Also wer ist das in diesem Fall? Die bösen Supermärkte oder die noch böseren Diskonter? Oder gar die ganz bösen Konsumenten, die ja nur mehr im Einkaufszentrum auf der grünen Wiese shoppen gehen?Ich denke, es ist eine Mischung aus allen Umständen, aber man darf die Entwicklung nicht immer negativ sehen, sondern sollte sich auch nach der Decke strecken: Alle Wünsche kann man als selbstständiger Kaufmann mit einem 250 m2 Markt dem Kunden nicht erfüllen – da wäre man Superman oder Superwoman des Lebensmittelhandels. Es wäre aber auch schade zu verdrängen, dass es viele Konsumenten gibt (ich gehöre auch öfter dazu), die von der Flut an Angeboten in Verbrauchermärkten an manchen Tagen völlig überfordert sind und alles dafür zahlen würden, nur eine einzige Person zu finden, die sie berät. Das könnte in diesem Fall die selbstständige Kauffrau/der selbstständige Kaufmann sein. Persönliche Ansprache, nach Produkten und Neuheiten fragen können und sich beraten lassen, sind in unseren Tagen Luxusgüter geworden – also mit einem Wort: Wenn Sie so Ihre Kunden betreuen, dann bieten Sie ihnen Luxus. Und: Wer will nicht von sich behaupten können, er lebe in Luxus? Eigentlich würde das Wort „Nische“ die zukünftige Aufgabe des Kaufmanns gut beschreiben, aber Nischen sind dunkle, schmutzige Ecken. Deshalb sage ich: Kaufleute sind die Erfüllung der tiefsten Bedürfnisse der Menschen!

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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