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Konsum:

15.12.2004

Spitzenreiter ist Vorarlberg mit 148 Euro, Schlusslicht das Burgenland mit 110 Euro. Beliebteste Sorte ist die Extrawurst, von der 2003 zirka 8.800 Tonnen verkauft worden sind. Es folgten Frankfurter, Leberkäse und Knackwurst. Dies geht aus aktuellen Zahlen der Agrarmarkt Austria (AMA) hervor. Leicht rückläufig ist die Wertentwicklung bei Würsten und Schinken. Lag sie 2003 bei 839 Mio. Euro, beträgt sie 2004 voraussichtlich 834 Mio. Euro.

Zum Vergleich: Vor fünf Jahren betrug der Wert knapp 740 Mio. Euro. Der Grund für die etwas gesunkenen Einnahmen sei die Preisschlacht der Handelsketten, so die AMA. Etwas verändert haben sich auch die Kaufprioritäten der Österreicher. War im Jahr 2000 noch die strenge behördliche Prüfung der Produktqualität der wichtigste Kundenwunsch, ist es 2004 die besondere Frische. Gleichzeitig ist es aber nur zwei von drei Konsumenten wichtig, dass die Ware nicht vorverpackt ist. Immerhin jedem fünften Konsumenten ist es egal, ob das Produkt aus Österreich oder dem Ausland kommt.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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