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Ein Zehntel des Jahresverbrauchs an Eiern in Österreich werden zu Ostern gegessen.

Konsumenten wollen über Hennen-Haltung Bescheid wissen

18.03.2015

Siebzig Millionen Eier werden rund um Ostern in Österreich gegessen. Das ist ein Zehntel des Jahresverbrauches. Die Österreichische Eierdatenbank, eine EU-weit einzigartige Plattform, bringt absolute Transparenz. Auch Ostereier werden darin erfasst. Denn: Für ein Drittel der Konsumenten ist die Haltung der Hennen das wichtigste Kaufkriterium. Danach folgen die Kriterien Herkunft, Frische und Preis.

Im Jahr 2014 wurden 723 Millionen Frischeier im Wert von 180 Millionen Euro gekauft – so viele wie schon lange nicht. Knapp achtzig Prozent laufen über den Lebensmittelhandel, der Rest über alternative Bezugsquellen wie Ab-Hof-Verkauf oder Zustellung. Eier sind ein Zugpferd im Diskont, knapp die Hälfte aller Eier wird bei Diskontern gekauft. Mehr als ein Drittel der Haushalte kauft einmal pro Woche Eier. Bei nur rund sechs Prozent landen Eier nie im Einkaufskorb. Kurz vor Ostern sind Eier natürlich am gefragtesten. Laut RollAMA-Zahlen steigen die Käuferreichweiten rund um Ostern merkbar, die Verbrauchsspitze ist damit deutlich dokumentiert. Siebzig Millionen Eier, also ein Zehntel des Jahresverbrauches an Frischeiern in den Haushalten, werden in der Osterzeit konsumiert. Fünfzig Millionen davon werden bereits gekocht und gefärbt eingekauft.

Die meisten Eier kommen aus Bodenhaltung
Über das Jahr gesehen liegt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch sehr konstant bei rund 234 Eiern. Wobei ein Haushalt durchschnittlich 4,10 Euro pro Monat für Eier ausgibt. 1,6 Milliarden Eier legen Österreichs sechs Millionen Hennen jährlich. Damit können die heimischen Landwirte 81 Prozent der Nachfrage decken. Nach einigen Jahren mit sinkender Selbstversorgung, steigt sie seit 2011 wieder deutlich an. Die Steiermark ist mit 383 AMA-Gütesiegel-Betrieben das produktionsstärkste Bundesland, gefolgt von Niederösterreich und Oberösterreich mit 108 bzw. 93 Legehennen-Haltern. Den Löwenanteil nach Haltungsformen nimmt mengenmäßig die Bodenhaltung mit 68 Prozent ein, 22 Prozent entfallen auf Freilandhaltung, zehn Prozent auf Bio-Haltung. Wertmäßig beträgt der Bio-Anteil allerdings 17 Prozent.  

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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