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2016 feiert das Unternehmen Kotányi, das von Janos Kotányi in Ungarn gegründet wurde, sein 135-jähriges Jubiläum.

Kotányi: Positive Umsatzentwicklung für 2015

08.02.2016

Der niederösterreichische Gewürzproduzent Kotányi zeigt sich angesichts der Herausforderungen im internationalen Marktgeschehen mit dem Gesamtumsatz von 143 Millionen Euro im Jahr 2015, und einem damit verbundenen Umsatz-Wachstum von 2 Prozent, zufrieden.

Doch 2015 wuchsen nicht nur die Umsätze, sondern auch die Herausforderungen. Rund 70 Prozent des Geschäfts macht Kotányi bekanntlich im Ausland. „Die Rubel-Abwertung von circa 40 Prozent war für das Russland-Geschäft eine enorme Challenge“, so Geschäftsführer Erwin Kotányi. Schon in den letzten Jahren prägten zudem massive Preisanstiege bei diversen Rohstoffen den Markt. „Insbesondere der Pfeffer erreicht Jahr für Jahr neue Spitzenwerte. Nach 40 Prozent 2014 stieg der Pfefferpreis 2015 um weitere 20 Prozent. Die Euroabwertung von rund 15 Prozent kommt erschwerend hinzu“, erläutert der Gewürzexperte. Generell dezimieren daher starke Währungsschwankungen die Erfolgszahlen deutlich.

Starke Position in den CEE-Ländern

Dass das Ergebnis trotzdem so positiv ausfiel, liegt an der guten Umsatzentwicklung in vielen Ländern. In Russland stiegen die Umsätze um 19 Prozent, in der Tschechischen Republik, Rumänien und Bulgarien um 14 Prozent, in Polen um 10 Prozent. Russland blieb wie in den Vorjahren der stärkste Auslandsmarkt. Durch einen 20-prozentigen Zuwachs erreichte der niederösterreichische Familienbetrieb in Deutschland erstmals einen Umsatz von 4 Millionen Euro. In China erhöhte sich der Gesamtumsatz sogar um 38 Prozent auf 1 Million Euro.

Kotányi sieht seinen Erfolg maßgeblich in seinen laufenden Innovationen. So wurde 2015 die Umstellung aller Gewürzmischungen auf komplett natürliche Zutaten vollständige umgesetzt. Grundlage dafür sind beste Rohstoffe mit vollem Aroma und eine hochwertige Verpackung, denn Konservierungs- und Farbstoffe sind tabu.

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