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Kritik an „Fettsteuer“

18.05.2007

Die in Deutschland diskutierte Maßnahme, ungesunde Lebensmittel wie Chips und Schokolade höher zu besteuern wird von österreichischen Ärzten kritisch beäugt.

Die so genannte "Fettsteuer" ist eine Idee aus England und nicht "mein Lieblingskind", so Ernährungsmediziner Kurt Widhalm. "Niemand weiß wie es wirkt." Zudem könne dies nur ein "Steinchen" in einem Maßnahmenbündel sein, das alleine gesehen mit Sicherheit keinen Erfolg bringen werde. Noch kritischer sieht Michael Kunze, Leiter des Instituts für Sozialmedizin der MedUni Wien, die Verteuerung von ungesunden Lebensmitteln. Eine "Fettsteuer" sei nicht zielführend, würde den Staat bezüglich Preisgestaltung maßlos überfordern und ins Uferlose Führen. Anders als bei der Tabaksteuer, bei der eine Erhöhung laut Studien den Konsum verringere, könne bei Lebensmitteln keine klare Trennlinie gezogen werden, so Kunze. Tabak sei ganz klar ein schädliches Produkt, punkto Ernährung gebe es jedoch tausende Artikel, die nicht so klar eingeordnet werden könnten.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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