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Let´s celebrate a party – a Tupperware Party

28.06.2007

Wäre Herr Tupper heute noch am Leben würde er, zum einen seinen 100. Geburtstag feiern, und zum anderen sicherlich mit Genugtuung feststellen, was seine Erfindung der ersten Plastikschüssel, der "Wonderlier Bowl" bewirkt hat:

Tupperware erwirtschaftet heutzutage einen weltweiten Gesamtumsatz von $ 1,1 Mrd., ist in 100 Ländern der Welt vertreten, hat 14 eigene Fabriken und ca. 1 Million BeraterInnen vertreiben die nicht wegzudenkenden Produkte für den Haushalt. Alle 2,7 Sekunden findet irgendwo auf der Welt eine Tupperware Party statt.

Aber wie hat alles angefangen:
Earl Silas Tupper wurde am 28. Juli 1907 als Sohn eines Farmers und einer Wäscherin in Berlin, New Hampshire/USA geboren. Er war bereits als Kind sehr kreativ, was seinen Ursprung in seinem Vater hatte, der Hobby-Erfinder war.

Nach dem High School Abschluss hat Earl sich in mehreren Jobs versucht, seine Leidenschaft war aber immer das Erfinden. So hatte er z.B. die Ideen zu einem von einem Fisch angetriebenen Boot oder aber auch einer nicht tropfenden Eistüte. 1937 arbeitete er ein Jahr für Dupont, wo er zum ersten Mal mit Kunststoff in Berührung kam. Ein Material, das ihn nicht mehr losließ. Er gründete eine eigene Firma, die Tupper Plastics Company, und erfand ab sofort seine eigenen Produkte. Vorerst waren das zumeist industrielle Produkte sowie Seifen- und Zigarettenverpackungen aus Plastik. 1942 kaufte Earl seine erste eigene Fabrik in Famumsville, Massachusetts.

Nach dem 2. Weltkrieg bekam Earl von Dupont eine neue Plastikmischung in die Hände, das Polyethylene, welches kurz davor für die Rüstungsindustrie entwickelt worden war. In monatelangen Versuchen veredelte er das Material und kreierte die ersten Plastikbehälter für Konsumenten. Mit der Erfindung der Wunderschüssel (Wonderlier Bowl, 1949), die selbst heute noch zu den beliebtesten Tupperware Produkten zählt, löste er eine Revolution in den Küchen aus. Zum ersten Mal gab es einen Behälter für die Küche, der unzerbrechlich und luft- und wasserdicht verschließbar war.
Er, als Visionär und Perfektionist, wollte arbeits- und geldsparende Produkte für den Haushalt entwickeln, die die Aufbewahrung und Haltbarkeit von Lebensmitteln neu definierten.
Earl designte grundsätzlich alle Produkte selbst, mit höchsten Qualitätsansprüchen sowie einfachen und innovativen Formen. Seine Produkte waren so innovativ, dass das Museum of Modern Art in New York 15 seiner frühesten Erfindungen permanent in seiner Ausstellung zeigt.

Aber der Versuch, seine Produkte in Geschäften zu vertreiben, war nicht erfolgreich. Als er mit Brownie Wise zusammentraf, entdeckten die beiden gemeinsam den Vorteil des Direktvertriebes für Tupperware Produkte, deren Nutzen man nur durch eine intensive Beratung voll auskosten kann. 1951 war die erste Tupperware Party geboren. Der Siegeszug dieser sowohl sozialen, das Selbstbewusstsein der Frauen stärkenden und kommunikativen Vertriebsform war nicht mehr aufzuhalten.

Earl Tupper verkaufte 1958 sein Unternehmen um $16 Millionen und wanderte nach Costa Rica aus, wo er 1983 verstarb.
Mittlerweile ist die Tupperware Corporation ein eigenständiges Unternehmen mit Hauptsitz in Orlando/Florida, dessen Aktien seit Juni 1996 an der New Yorker Börse notiert sind. Heute umfasst die Tupperware Produktpalette mehrere hundert Produkte für alle Bereiche in Küche und Haushalt. Tupperware wird immer noch mit größter Sorgfalt und Präzision hergestellt und es werden nur die reinsten und hochwertigsten Polyethylen-, Polypropylen- und Polycarbonat-Granulate verwendet. Jedes Jahr führt Tupperware weltweit rund 100 neue Produkte ein. Viele davon werden mit Design-Preisen wie dem "Best of the Best", dem "red dot design award" u.v.m. ausgezeichnet.

Tupperware Österreich
Mit 170.000 Tupperware Partys und 1,7 Millionen Gästen im Jahr liegt Tupperware Österreich in Relation zur Bevölkerungszahl weltweit auf Platz eins aller Tupperware Länder. Tupperware Österreich gibt es seit 1965. 16 autorisierte Vertriebspartner, ca. 300 GruppenberaterInnen und mehrere Tausend BeraterInnen sorgen dafür, dass Tupperware in Österreich seine Marktposition behaupten und ausbauen kann.

Speziell die Tupperware Partys erfreuen sich in Österreich besonderer Beliebtheit. Sie heben sich von der Hektik des Alltags wohltuend ab. Die KundInnen werden in einem gemütlichen Rahmen kompetent beraten und können die Vorzüge der Produkte ohne Zeitdruck testen und viele praktische Tipps rund um das Thema Haushalt erfahren.
Die Vertriebsform der Tupperware Party ist ja über all die Jahre diegleiche geblieben, jedoch entwickelt sie sich im Wandel der Zeit mit. Immer beliebter werden sogenannte "Koch mit Partys", wo alle Anwesenden mit der BeraterIn gemeinsam ein leckeres Gericht zubereiten, welches anschließend auch zum Verkosten einlädt. Die Tupperware Party ist kein Frontalvortrag, sondern ein interaktives Event geworden, wo jeder partizipieren kann und die Freizeit mit einem praktischem Thema verbinden kann.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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