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Lidl Österreich bringt biologisch abbaubare Obst- und Gemüse-Sackerl

08.03.2019

Bereits seit 2017 verzichtet Lidl Österreich komplett auf Einweg-Einkaufs-Sackerl aus Plastik. Ab Mitte März kommen nun auch biologisch abbaubare Alternativen für Obst- und Gemüse-Sackerl in alle 245 Lidl Österreich Filialen.

Die Vorteile der biologisch abbaubaren Sackerl liegen auf der Hand: Man kann sie als Sammelhilfe für Lebensmittel-Reste verwenden – die Sackerl zersetzen sich sowohl in den Kompostieranlagen aber auch am eigenen Komposthaufen vollständig. Gleichzeitig richten sie im konventionellen Plastik-Recycling keinen Schaden an. „Die biologisch abbaubare Variante ist ein weiterer Schritt zu mehr Nachhaltigkeit. Neben den Vorteilen für die Umwelt werden damit im Idealfall auch noch mehr Lebensmittelreste als bisher gesammelt. Die landen dann nicht im Restmüll, sondern am Komposthaufen oder in Kompostieranlagen. Damit retten wir wertvolle Ressourcen, die als Kompost zur Basis für hochwertigen Humus für unsere Böden werden“, sagt Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich.

Ein Bündel von Maßnahmen

Lidl Österreich bietet seit 2017 keine Einweg-Plastiksackerl mehr an, stieg schon 2014 auf Zellulosenetze für Bio-Gemüse um, konnte das Verpackungsmaterial bei Bio-Bananen um 87 Prozent reduzieren und stellte die Verpackungen ihrer Waschmittel-Eigenmarken so um, dass alleine diese Maßnahme rund 17 Tonnen Plastik pro Jahr einspart. Die PET-Flaschen der Eigenmarken wurden leichter und jene der Marke Saskia bestehen mittlerweile zu 60 Prozent aus rePET.

Die biologisch abbaubaren Knotenbeutel für Obst und Gemüse sind nun ein nächster Schritt, dem bis Jahresende das Aus für Einweg-Plastikprodukte wie Trinkhalme und Partybesteck folgen wird. Die Lieferanten werden zudem mit Empfehlungen versorgt, die beim Einsparen sowie der Recyclingfähigkeit von Plastikverpackungen helfen sollen.

Nur das Nötigste

„Grundsätzlich verwenden wir keine unnötigen Plastikverpackungen und arbeiten an einfachen, sinnvollen Lösungen. Unser Fokus liegt auf der Suche nach der idealen Verpackung für das jeweilige Produkt. Vor allem bei unseren Eigenmarken verzichten wir, wenn es möglich ist, auf Verpackungen aus Plastik“, so Schug .

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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