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Christian Putz, Geschäftsführer Personal bei Lidl Österreich

Lidl Österreich forciert Wiedereingliederungsteilzeit

27.11.2017

Der heimische Diskonter Lidl macht sich stark dafür, dass Mitarbeiter nach längerer Krankheit Schritt für Schritt in den Job zurückkehren können und beteiligt sich deshalb freiwillig am gesetzlichen Modell der Wiedereingliederungsteilzeit.

Das Wort „Wiedereingliederungsteilzeit“ ist mehr als sperrig. Dahinter verbirgt sich aber eine gesetzliche Neuerung, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben nach einem längeren Krankenstand erleichtern soll. Seit 1. Juli 2017 gibt es die Möglichkeit der Wiedereingliederungsteilzeit, Rechtsanspruch darauf gibt es aber nicht. Lidl Österreich bietet seinen Mitarbeitern nun die Möglichkeit nach einem langen Krankenstand zur alten Arbeitsstätte zurückzukehren, wobei die ursprüngliche Arbeitszeit für max. ein halbes Jahr um 25 bis 50 Prozent gekürzt wird. Auch finanziell besteht kein Grund zur Sorge: Die Lidl-Mitarbeiter bekommen das aliquote Gehalt und nebenbei das sogenannte „Wiedereingliederungsgeld“ von der GKK. „Von diesem Konzept profitieren alle: Unsere Mitarbeiter können wieder Schritt für Schritt starten, wir haben kürzere Ausfallzeiten und das Sozialsystem wird durch die geringeren Kosten für den Krankenstand entlastet“, so Christian Putz, Geschäftsführer Personal.

Wie funktioniert die Wiedereingliederung?

Voraussetzung für die Wiedereingliederungsteilzeit bei Lidl Österreich ist eine Beratung bei „fit2work“, einer Initiative des Sozialministeriums. „Im Anschluss an die Beratung arbeiten wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern an einem Wiedereingliederungsplan und legen die kommenden Arbeitszeiten fest. Die Gesundheit unserer Mitarbeiter ist uns wichtig und wir tun schon heute echt viel dafür. Wir bleiben aber nicht stehen und prüfen laufend, welche zusätzlichen Maßnahmen noch sinnvoll wären“, zeigt sich Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung, entschlossen.

Die Wiedereingliederungsteilzeit kann grundsätzlich jeder in Anspruch nehmen, der bereits drei Monate im Unternehmen beschäftigt ist und sich mindestens sechs Wochen durchgehend im Krankenstand befindet. Während der Wiedereingliederungsteilzeit ist ein Arbeitspensum von mindestens 12 Stunden pro Woche gesetzlich vorgeschrieben. Zusätzlich muss der gesamte Wiedereingliederungsprozess chefärztlich über die zuständige Gebietskrankenkassa bewilligt werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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