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Magere Weinernte in Österreich

22.02.2006

Mit 2,264 Mio. Hektoliter Wein wurde 2005 in Österreich um 17% weniger Wein geerntet als im Jahr davor. Der Fünfjahresschnitt wurde um 11% unterschritten, teilt die Statistik Austria mit. Regionale Fröste im Frühjahr, unbeständiges Wetter während der Blüte, feuchte, sonnenarme Sommermonate, Pilzerkrankungen sowie Fäulnisbefall waren keine besonders günstigen Voraussetzungen für das Weinjahr 2005, so die Begründung. Trotz schwieriger Erntebedingungen sind jedoch nach Aussage der Statistik Austria keine Qualitätseinschränkungen zu befürchten. Bei Weißwein wurde mit 1,5 Mio. hl um 18% weniger eingebracht als im Vorjahr. Dieser Wert liegt mit 16% deutlich unter dem Fünfjahresschnitt. Besonders hohe Ernteeinbußen gab es im Burgenland (minus 24%) und Wien (minus 14%). Die Steiermark konnte die Weißweinmenge hingegen weitgehend konstant halten (minus 2%).

Auch bei Rotweinen fiel die Produktion nach den mengenmäßigen Höhenflügen der letzten beiden Jahre mit 814.000 hl (minus 15%) deutlich zurück, was dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre entspricht. Die Ertragslage war allerdings regional sehr unterschiedlich. So gab es in Niederösterreich mit 364.200 hl einen Rückgang von 25% gegenüber 2004, womit auch der Fünfjahresschnitt um 6% verfehlt wurde. Das Burgenland notierte trotz 8-prozentigem Rückgang noch deutlich über dem Erntedurchschnitt der letzten fünf Jahre (plus 6%). Das beste Rotweinergebnis konnte in der Steiermark erreicht werden, wo 48.600 hl (plus 29%) eingebracht wurden. (plus 9% zum Fünfjahresschnitt).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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