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Manner profitiert von niedrigeren Rohstoffpreisen

12.11.2018

Der Umsatz und das Ergebnis von Manner sind im letzten Quartal durch die niedrigeren Rohstoffpreise gestiegen. Auch die Aussichten für das Unternehmen sind rosig.

Manner konnte den positiven Trend im dritten Quartal fortsetzen. Nach drei Quartalen liegen die Umsatzerlöse (inklusive Erlöse aus Merchandising-Artikeln) des Süßwarenherstellers um 4,8 Prozent (150,4 Mio. Euro) über dem Wert des Vorjahres. Außerdem ist zu erwarten, dass die Umsatzziele für dieses Jahr erreicht werden. Sowohl in Österreich, als auch im Export, hat  es der Konzern geschafft die Umsätze zu erhöhen. Verantwortlich für die Zuwächse im Export sind Umsatz-Steigerungen in der EU, während sich die Umsätze in Drittländern leicht rückläufig ergeben. Durch ein gleichförmiges Wachstum der Märkte ist die Exportquote der Warenumsätze konstant bei 60,4 Prozent geblieben. Während der letzten vier Monate ist auch die Betriebsleitung geringfügig gestiegen. Exportiert wurde auch das Shop-Konzept von Manner: Nach den beiden im heurigen Frühjahr eröffneten Shops in Graz und Wien Mitte wurde im September ein Pop Up Store im Designer Outlet Berlin eröffnet.

Gute Preise & neuer, alter Standort

Die im Vergleich zum Vorjahr vorteilhafte Preisentwicklung bei den Rohstoffen hat dazu geführt, dass trotz gestiegenen Aufwendungen für Verpackungsmaterial und bezogenen Leistungen, der Materialeinsatz sowohl in Relation zur Betriebsleistung als auch absolut zurückgegangen ist. Die vorteilhafte Rohstoffpreissituation wurde zusätzlich dafür genutzt Verkaufs-Preise für die nächsten Monate zu sichern. Der Familienbetrieb baut außerdem seinen Wiener Standort aus um die Produktion im oberösterreichischen Perg aufgeben zu können. Das Standortprojekt rund um die vertikale Produktion in der Hauptstadt befindet sich in der Endphase. Die finalen Arbeiten dafür sind aktuell für Anfang 2019 terminiert, aber auch der übliche Produktionsstillstand um die Jahreswende soll nicht nur für laufende Wartungen und Reparaturen genützt werden, sondern auch um die letzten Teilprojekte des neuen "vertikalen Produktionskonzepts" umzusetzen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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