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Markant AG-Geschäftsführer Franz-Friedrich Müller (Mitte) und Markant Österreich-Geschäftsführer Thomas Zechner (2. v. r.) mit den Vortragenden des 6. Informationstages in Wien

Markant wird zum Full-Service-Anbieter

25.10.2017

Als internationale Datendrehscheibe mit kontinuierlichem Wachstum, neuen und optimierten Services und weiterem Ausbau der Dienstleistungs-Kapazitäten, präsentierte sich Markant Österreich anlässlich ihres 6. Informationstages im Wiener Palais Ferstel.

Das Geschäft mit den Daten, die im Handel und bei der Industrie immer wichtiger werden, läuft gut. Schon jetzt, anlässlich des 6. Informationstages in Wien mit 300 geladenen Topmanagern aus Handel und Industrie, kann die Handels- und Dienstleistungskooperation Markant über eine mehr als positive Entwicklung in diesem Jahr berichten.

Besser als der Branchenschnitt

Markant Österreich liegt mit einem Plus des Regulierungsumsatzes von 6,8 Prozent  in den ersten drei Quartalen weit über dem Branchenschnitt. „Diese äußerst positive Entwicklung spiegelt eindeutig die Zufriedenheit unserer Handels- und Industriepartner mit unserem Dienstleistungs-Portfolio wider", erläutert Thomas Zechner, Geschäftsführer der österreichischen Länderorganisation, und hebt dabei die Stabilität des Mit-glieder-Portfolios mit den drei Säulen Lebensmittelhandel, Drogeriemärkte und Großverbrau-cher/Gastronomie hervor.

Im Bereich der Zentralregulierung hat Markant Österreich rund 1500 Industriepartner und 38 Handelspartner mit ca. 3900 Lieferstellen. Wöchentlich werden dabei zirka 19.000 Belege bearbeitet, wobei eine EDI-Quote (elektronische Daten) von über 90 Prozent erreicht wird. Der zentrale Artikelstamm für Österreich hält nun bei über 121.000 Artikeln von rund 1550 Industriepartnern – das entspricht einer Steigerung von 22 Prozent zum Vorjahr. Für bereits mehr als 50 Prozent dieser Artikel stellt die Markant mediaBASE Bilddaten zur Verfügung, Tendenz weiterhin steigend. In MAPIS, das 2015 eingeführte Marken-Aktionspreis-Informations-System, wurden 2017 bereits ca. 300.000 Aktionen im Food-/Nearfood- und Nonfood-Bereich bei 44 Händlern erfasst. Seit Start dieses Services konnte die Anzahl der Aktionserfassun-gen mehr als verdoppelt werden. Neu ist die Compliance Kommunkations-Plattform „One Globe“, die Unterstützung bei der Einhaltung von Rechtvorschriften bei relevanten Themen rund um Produkte und Lebensmittelsicherheit bietet.  Ebenfalls neu ist NKS, ein System für Vorfinanzierungen, das bei finanziellen Engpässen aufhilft.

Starkes Vertrauen der Partner

„Basis für die positive Umsatzentwicklung ist das Vertrauen unserer Partner in unsere Ser-vice-Qualität auf Handels- wie auf Industrieseite", bestätigt Franz-Friedrich Müller, Geschäftsführer der Markant Handels- und Industriewaren-Vermittlungs AG. Er sieht vor allem in der Innovationskraft der neuen Dienstleistungen sowie die konsequente Investition in Kapazität und Qualität beim Service als Erfolgsfaktoren. In Österreich wurde heuer die für Artikelstammdaten verantwortliche Abteilung im Bereich Mediadaten aufgestockt, für 2018 ist der weitere Aufbau einer eigenen Service-Abteilung für das stark wachsende Segment EDI (Electronic Data Interchange) geplant. Der Bedarf dafür in Österreich wächst stetig. Eines der bekanntesten Beispiele ist aktuell der Lebensmittelhändler MPreis. Durch die Zusammenarbeit mit Markant hat sich das Tiroler Unternehmen innerhalb von zwei Jahren „von der Steinzeit in die Neuzeit“ entwickelt. Gab es beispielsweise davor bei allen Arbeitsabläufen nur Papier, liegt die EDI-Rate jetzt bei 90 Prozent – und damit verbunden kam es zu einer maßgeblichen Kostenreduktion.   

24 Länder bis 2025

Auch international hat Markant ambitionierte Ziele. Momentan ist der Handels- und Dienstleistungsspezialist in elf Länder aktiv. Bis zum Jahr 2025 will das Unternehmen, das 1987 in der Schweiz startete und seit 2009 in Österreich ist, in 24 Ländern vertreten sein und peilt damit einen Verrechnungsumsatz von 100 Milliarden Euro an. Als neue Länder werden u. a. Frankreich, Belgien, Griechenland, Großbritannien und Italien genannt. Auch Australien ist dabei. Was exotisch klingt, hat einen logischen Hintergrund. Das Mitglied Kaufland plant in rund zwei Jahren zu investieren. Bereits jetzt werden australische Produkte hinterlegt, damit die Basis für den Start steht. Einzig bei Osteuropa ist Müller nicht optimistisch: „In Osteuropa sind derzeit Kräfte am Werk, die für Europa nicht so förderlich sind“.

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