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Marktplatzkonzept als angewandte Kunst

02.10.2009

preisträger.Peter Schanz nimmt als Marktmanager den Goldenen Merkur für den Merkur Markt in Vösendorf entgegen. Die kreative Umsetzung des Marktplatzkonzepts ist dem Hobbykünstler ein persönliches Anliegen und wichtiger Bestandteil des Erfolgs.

Peter Schanz (li.) agiert im Merkur Markt Vösendorf nicht anonym. Der Marktmanager mit der künstlerischen Ader hat sich bei Rewe International AG einen Namen gemacht.

Für Peter Schanz ist es der erste Arbeitstag nach seinem Urlaub, als Die Handelszeitung zum Interview anrückt. Erst vor wenigen Monaten haben wir ihn für die Serie „Ein Tag mit...“ portraitiert und schon damals schien der eloquente Marktmanager ein heißer Kanditat für den Goldenen Merkur zu sein. Jetzt ist es Gewissheit, und der Doppelstaatsbürger mit deutschem und slowakischem Pass verrät heute etwas über seine schöpferische Ader: In der Slowakei habe er, wie schon in den Jahren zuvor, eben eine Woche in einem Künstlercamp verbracht und sich als Objektkünstler betä­tigt. Wenn die Kunden des Merkur Marktes Vösendorf vielleicht bald ein zu einem U-Boot umgebautes Weinfass erspähen, dann ist das ein Original des Marktmanagers.

Marktplatz ...
An den Verkauf seiner Skulpturen hat Schanz trotz Angeboten bis jetzt nicht gedacht. Aber seine Kreativität kommt ihm bei der Umsetzung des Merkur-Marktplatzkonzepts sehr entgegen. Die von ihm mitgestalteten Wareninseln fördern den Absatz im Merkur Markt und sind Bestandteil seines Erfolgs. „Wir haben Tools, die von der Zentrale zur Verfügung gestellt werden, aber für das Ein­kaufserlebnis vor Ort sind wir selbst verantwortlich“, beschreibt Schanz seine Auffassung von der Verkaufsraumgestaltung. Es müsse immer wieder Neues geboten werden, „das ist ein Bonus fürs Auge und fürs Feeling“.
Das neue Marktplatzkonzept teilt den Verkaufsraum in zwei etwa gleich große Bereiche, den emotionalen und den rationalen Teil. Der Konsument stößt gleich zu Beginn seines Einkaufes auf das Herzstück des Marktes: den Marktplatz, der sich in seinem Gesamtauftritt optisch vom restlichen Markt abhebt. Ein Fußboden mit der Anmutung eines Holzbodens und die darüber hängende Holzrasterdecke setzen den Marktplatz wirkungsvoll in Szene. Auf mehreren Themen- bzw. Frischeinseln wird dem Kunden eine überzeugend große Auswahl an Frischeprodukten wie Feinkost, Obst und Gemüse sowie Frischfisch auf niedrigen, ansprechenden Präsentationsmöbeln dargeboten.
Die Bilder auf dieser Seite geben einen kleinen Einblick in die kreative Umsetzung des Marktplatzkonzepts. Einzelne Warengruppen werden mit Accessoires in ihr natürliches Umfeld gestellt, so präsentiert sich etwa die Weinabteilung wie eine Vinothek.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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