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Mautner Markhof setzt auf ARA-Expertise

16.05.2019

Eine Tube guten Senfs darf bei keiner Grillerei fehlen. Die Tuben ließ der Senfproduzent nun von den Circular Design Experten der Altstoff Recycling Austria (ARA) untersuchen.

Mautner Markhof-Geschäftsführer Brettschneider ließ die Senftuben seines Unternehmens auf ihre Recyclingfähigkeit prüfen.

„Mit ARA Circular Design bringen wir die Kreislaufwirtschaft einen großen Schritt voran. Unser Ziel ist es, die Rezyklierbarkeit von Verpackungen mit ‚Design for Recycling‘ zu optimieren. Mindestens ebenso wichtig ist ‚Design from Recycling‘, um den Einsatz von Recyclingmaterial signifikant zu steigern – und das bei voller Funktionalität und Attraktivität der Verpackung. Dazu arbeiten wir intensiv mit Kunden wie Mautner Markhof, Verpackungsherstellern und Forschern zusammen“, so ARA Vorstand Christoph Scharff zur ARA Circular Design-Initiative.

80 % Recyclingfähigkeit für Alutuben bestätigt

Als einer der Ersten ließ Mautner Markhof drei seiner Alutuben auf deren Recyclingfähigkeit überprüfen. Mautner Markhof Geschäftsführer Jürgen Brettschneider dazu: „Ressourcenschonung und Umweltschutz sind zentrale Anliegen von Mautner Markhof. Daher war es ein logischer Schritt hier mit der ARA und ihren Circular Design Experten unsere Alutuben einer genauen Prüfung zu unterziehen. Wir sind mit den Ergebnissen und der Zusammenarbeit sehr zufrieden und konnte neue Erkenntnisse gewinnen. Nun werden alle ausgearbeiteten Optimierungsmöglichkeiten hinsichtlich der Umsetzung geprüft. Eine kleine Steigerung könnte noch möglich sein, wir haben allerdings schon jetzt eine Recyclingfähigkeit von 80 % erreicht, worauf wir sehr stolz sind.“

Die Tuben wurden nach den Prüfstandards des international anerkannten Instituts cyclos-HTP unter Berücksichtigung der Sammlung und Verwertung in Österreich einer genauen Analyse unterzogen. Folgende Fragen standen dabei im Fokus:

Detektierbarkeit: Wie verhält sich die Verpackung im automatischen Sortierprozess?
Selektierbarkeit: In welche Materialfraktion wird sie sortiert?
Gibt es Hindernisse für die Sortierfähigkeit?
Rezyklierbarkeit: Wie gut lässt sich die Verpackung stofflich verwerten?
Optimierbarkeit: Wie lässt sich die Verpackung zur Ressourcenschonung verbessern?

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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