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Mehrere Jahre betrachtet

26.09.2012

"Wenn man die AK-Aussagen unter die Lupe nimmt, wird schnell klar, dass hier mit politischer Rosinen-Pickerei bewiesen werden soll, was ins parteipolitische Bild passt. In Wirklichkeit kann kein ernsthafter Statistiker von einem Jahr auf alle schließen, ein mehrjähriger Vergleich ist fachlich üblich und notwendig.

Damit würde aber schnell klar werden, dass die Bauern in den Jahren 2009 bis 2011 weniger verdient haben, als in den drei Jahren davor. In dieser Rechnung sind die teilweise katastrophalen Ernteergebnisse des Jahres 2012 noch gar nicht eingerechnet. Auch könnte eine genauere Betrachtung der Zahlengrundlagen, die ja auch der AK vorliegen, zeigen, dass gerade in Ostösterreich der Strukturwandel am schnellsten von statten ging. So ist im Burgenland die Zahl der Betriebe seit 1951 um 80 Prozent und seit dem EU-Beitritt um 50 Prozent gesunken", wehrte sich die LK Österreich gegen unsachliche Zahlenvergleiche.

Nebenerwerbsbauern empört

"Die Nebenerwerbsbauern haben es schon mehrmals zum Ausdruck gebracht, dass sie es nicht hinnehmen werden, wenn mit ihren AK-Kammerbeiträgen von der parteipolitisch eindeutig dominierten AK-Spitze unablässig Neid-Kampagnen gegen die Landwirtschaft finanziert werden. Die Nebenerwerbsbauern, die mehr als die Hälfte der Betriebe ausmachen, appellieren an die AK, wieder zur Sachlichkeit zurückzukehren, die Angriffe auf die Bauern unverzüglich zu stoppen und ernsthaft an der Neugestaltung der steuerlichen Grundlage für die bäuerlichen Betriebe zu arbeiten", so die LK Österreich abschließend.

APA

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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