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Die Kooperationspartner: (v. l. n. r.) Leopold Sallmanshofer (Landwirt), Nicholas Fürschuss (bioVermarktung Handels GesmbH), Kerstin Neumayer (Merkur-Vorstand), Walter Ringhofer (Merkur-Direktor CM Fleisch), Reinhold Schwingenschlögl (bioVermarktung Handels GesmbH).

Merkur: Entenfleisch aus biologischer Landwirtschaft

09.06.2015

Im Rahmen eines gemeinsamen Projektes von Merkur und Bio Austria gibt es seit Ende April in allen 130 Merkur-Märkten in Österreich frisches Entenfleisch aus biologischer Landwirtschaft. Die Freiland-Enten werden nach den strengen Richtlinien von Bio Austria aufgezogen.

Egal ob steirisches Backhendl, Putenschnitzel nach Wiener Art oder knusprig gebratene Entenbrust: Geflügelfleisch erfreut sich bei den Österreicherinnen und Österreichern großer Beliebtheit. Im Vergleich zu Hühner- oder Putenfleisch ist zwar die verzehrte Menge von Entenfleisch noch relativ gering, die Nachfrage steigt jedoch stetig, denn Entenfleisch bietet einen schmackhaften Kompromiss zu Huhn oder Pute und ist um einiges magerer als Gänsefleisch.

Vorreiter in Sachen Bio
Durch die Kooperation zwischen Merkur und Bio Austria können die Merkur-Kunden nun fast ganzjährig (ausgenommen Ende Juni bis Ende September) frisches Entenfleisch aus biologischer Landwirtschaft kaufen. „Wir waren bereits 1994 eine der ersten Lebensmittelhandelsketten Österreichs, die Bio-Produkte in das Sortiment aufgenommen hat“, erklärt Merkur-Vorstand Kerstin Neumayer. „Als Vorreiter in Sachen Bio unterstützen wir gerne heimische Projekte und setzen uns für die Weiterentwicklung der Bio-Landwirtschaft sowie für Fleischerzeugnisse aus artgemäße Tierhaltung ein.“

Artgemäße Tierhaltung
Neben einer artgemäßen Fütterung werden in der biologischen Landwirtschaft auch die Haltungsbedingungen an die Ansprüche der Tiere angepasst. Die Bio Austria Freiland-Enten werden in hellen, luftigen Ställen gehalten, sie haben ausreichend Bewegung und Auslauf. Das Futter kommt vom eigenen Hof oder aus der Region. Im Unterschied zur intensiven Mast haben die Tiere in der biologischen Aufzucht außerdem mehr Zeit zu wachsen, was auch klare Vorteile für die Konsumenten bringt.

Zart und saftig
„Das langsame Wachstum der Tiere wirkt sich positiv auf den Fleischgeschmack und das Garverhalten aus. Denn die artgerechte Fütterung und die Muskelaktivität durch ausreichend Auslauf erhöhen den Anteil an intramuskulärem Fett, was das Fleisch zart und saftig macht“, erklärt Nicholas Fürschuss von der bioVermarktung Handels GesmbH und zuständig für Bio-Austria-Produkte. Rund 300 Stück der Bio Austria Freilandenten werden wöchentlich an Merkur geliefert. Noch stammen die Bio-Entenküken aus Deutschland, die Aufzucht der Tiere erfolgt dann in Österreich. Langfristig sollen Bio Austria-Mitgliedsbetriebe gefunden werden, die Bio- Elterntierherden in Österreich halten, sodass eine Versorgung mit Bio-Enten aus österreichischer Herkunft sichergestellt werden kann.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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