Direkt zum Inhalt
Pepper mit Merkur-Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und Merkur-Vorstand Harald Mießner

Merkur: Frag nach bei Pepper

17.07.2017

Merkur hat einen neuen Marketing-Mitarbeiter: das humanoide Roboter-Mädchen Pepper. Es  begrüßt, unterhält und informiert Merkur-Kunden. Insgesamt sind drei Roboter-Mädchen im Einsatz, eine fix in Wien, die zwei anderen gehen auf Tour.

„Als innovatives Unternehmen beschäftigen wir uns stets mit gegenwärtigen Trends, um unsere Kunden immer wieder aufs Neue zu überraschen. Dazu zählt auch das Wissen um und die Integration von neuen Technologien, wobei es uns ein besonderes Anliegen ist, Innovation zu unterstützen und jungen Unternehmen sowie deren Projekten eine Plattform zu bieten“, so Merkur-Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer. Der Hintergrund: Ab sofort hat Merkur im Rahmen eines Projekts mit dem deutsch-österreichischen Start-Up Humanizing Technologies drei humanoide Roboter-Mädchen namens Pepper als Marketingtool im Einsatz.

Informationen auf Anfrage

Pepper misst 120 cm, wiegt 28 Kilogramm und hat große, sich farblich verändernde Kulleraugen. Das Roboter-Mädchen begrüßt die Merkur-Kunden, weiß über aktuelle Ich such´s mir aus-Rabatte Bescheid und gibt Rezeptempfehlungen. Auch Witze erzählen und tanzen kann es. Sogar drei Tiere hat Pepper im Programm: Gorilla, Elefant und Maus. Und wer möchte, kann eine Gruß-Botschaft für Freunde und Familie aufnehmen. Zwanzig batteriebetriebene Motoren halten Pepper bis zu 12 Stunden auf Zack. Auf der Brust trägt es einen Touchscreen, auf dem man Eingaben tätigen und Informationen abrufen kann. Mithilfe der eingebauten Mikrofone, HD-Kameras und Sensoren ist es dem kleinen Roboter möglich, auf sein menschliches Gegenüber zu reagieren. Daher kann Pepper auch auf mündliche Anfragen wie „Wer bist du?“ oder „Welche Rabatt-Aktionen gibt es?“ reagieren. Wird Pepper gekitzelt oder am Kopf berührt zeigt sie sogar körperliche Reaktionen und kichert dazu. Pepper ist jedoch keine künstliche Intelligenz, sondern muss immer wieder neu programmiert werden.

Kein Personalersatz

Merkur unterstreicht damit sein Interesse an neuen Technologien, kann Kunden Neues bieten und unterstützt gleichzeitig innovative Unternehmen. Auf gar keinen Fall soll der Roboter Personalersatz sein,  das betonen sowohl das Merkur-Management als auch die Programmierer: „Keinesfalls bedeutet die Anwesenheit von Pepper, dass Mitarbeiter bei Merkur nun schrittweise eingespart werden. Das individuelle Einkaufserlebnis in Marktplatzatmosphäre bei Merkur basiert auf der persönlichen Betreuung und freundlichen Beratung durch unsere Mitarbeiter“, versichert Merkur-Vorstand Harald Mießner.  Eines der drei Roboter-Mädchen wird regelmäßig im Merkur-Markt Speisinger Straße zu finden sein, die anderen zwei werden in ausgesuchten Merkur-Filialen stationiert sein. Der Tourenplan ist unter www.merkurmarkt.at/pepper abrufbar. „Jetzt sind wir schon sehr gespannt, wie unsere Kunden auf Pepper reagieren werden“, so Neumayer abschließend. (ar)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

2017 war für die Rewe Group ein äußerst erfolgreiches Jahr
Handel
11.04.2018

Der Rewe-Konzern steigerte 2017 den Umsatz um 8,3 Prozent, die Rewe Group legte beim Umsatz um 6,7 Prozent zu. In Österreich sind die Zahlen hingegen um einiges schwächer:  Billa, Merkur und Adeg ...

Der Lebensmittelhandel Kooperiert mit Jungunternehmen
Handel
11.04.2018

Obwohl E-Commerce Riesen neue Branchen erobern, versuchen immer mehr Start-ups am Markt durchzustarten. Die Jungunternehmen scheinen den Markt mit ihren neuen Ideen tatsächlich zu bewegen, denn ...

Handel
29.03.2018

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Start-Up MyAcker stellt Merkur seinen Kundinnen und Kunden 50 Gartenflächen zum individuellen Bewirtschaften zur Verfügung. 

Österreich ist in Sachen Bio eine Insel der Seeligen, ergab der Marktcheck von Greenpeace
Handel
14.02.2018

Greenpeace hat den Supermärkten beim Bio-Angebot auf den Zahn gefühlt. Testsieger wurde MPreis, knapp gefolgt von Merkur und Billa.

Merkur Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer
Thema
12.02.2018

Wieso Zeit auf Dating-Apps verschwenden, wenn man das große Glück in der Obst- und Gemüseabteilung finden kann. Laut einer aktuellen Merkur-Umfrage stehen die Flirtchancen im Supermarkt gar nicht ...

Werbung