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Merkur pusht SB-Kassen

02.11.2016

Die Lebensmittelhandelskette Merkur – ein Tochterunternehmen der Rewe International AG mit Sitz im Industriezentrum NÖ-Süd in Wiener Neudorf – hat bereits rund die Hälfte ihrer österreichweit 130 Filialen mit Selbst-Bezahlkassen ausgestattet, meldet der NÖ Wirtschaftspressedienst.

Die Selbstbedienungs-Checkouts bei Merkur sollen bis 2017 fast flächendeckend installiert sein

Heuer installiert das Handelsunternehmen in seinen Märkten 45 dieser sogenannten „Kassomaten“, an denen der Kunde den Bezahlvorgang mittels Einscannen des auf dem Warenetikett angebrachten Artikel-Barcodes selbst vornimmt. Das Service wird sehr gut angenommen. „Die Nutzungsrate der Kassomaten liegt bei mehr als 30 Prozent“, wird Merkur-Vorstand Kerstin Neumayer zitiert. 2017 werde man den Großteil der Standorte mit Selbst-Bezahlkassen ausgestattet haben.

Wie eine vor kurzem am Institut für Handel und Marketing der Wirtschaftsuniversität Wien durchgeführte Studie ergeben hat, sind für mehr als 80 Prozent der Konsumenten die Schnelligkeit sowie der Wegfall der Wartezeit die Hauptargumente, warum sie Selbst-Bezahlkassen nutzen. Tatsächlich braucht der Kunde beim Bezahlen am Kassomaten durchschnittlich weniger als zwei Minuten. 85 Prozent der im Rahmen der WU-Studie befragten Personen bewerten das Angebot deshalb auch nach dem Schulnotensystem mit „sehr gut“ oder „gut“.

Die Ausstattung mit Selbst-Bezahlkassen ist Teil eines ambitionierten Expansionsprogramms, das Merkur in den Jahren 2016 und 2017 vorantreibt. So werde man heuer in Niederösterreich noch einen neuen Markt in Mistelbach eröffnen und dem bestehenden in der Wiener Neustädter Merkur-City ein modernes Facelifting verpassen, kündigt Neumayer an. „Im kommenden Jahr stehen dann österreichweit acht bis zehn Neubauten auf dem Plan, darunter zwei in Niederösterreich, in St. Pölten und Hadersdorf.“

Mit dem laufenden Geschäftsjahr ist die Merkur-Chefin sehr zufrieden: „Wir liegen zurzeit mehr als vier Prozent über den Umsatzzahlen des Vorjahres.“ Laut Neumayer zählen Brunn/Gebirge, Baden und Wiener Neustadt im Reigen der Standorte zu den erfolgreichsten. Jeder Merkur-Markt beschäftigt im Schnitt 80 bis 90 Mitarbeiter, die ganze Handelskette rund 10.000, was sie zu einem der größten Arbeitgeber Österreichs macht.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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