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Berndt Querfeld, FoodNotify-Benutzer der ersten Stunde, mit Metro-Generaldirekto Marc Groenewoud und FoodNotify-Gründer Thomas Primus.

Metro kooperiert mit Startup-Unternehmen FoodNotify

10.09.2015

Durch die Zusammenarbeit mit FoodNotify erleichtert Metro Gastronomiebetrieben die Umsetzung der Allergen-Informationsverordnung. Derzeit umfasst die Datenbank von FoodNotify knapp 300.000 Produkte und Zutaten, also die wichtigsten Handelswaren der Lebensmittelbranche.

Die Umsetzung der Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) ist seit Dezember letzten Jahres auch für alle Gastronomen verpflichtend. Der administrative Aufwand für die Betriebe hat sich dadurch erhöht. Metro Cash & Carry Österreich ist daher eine Kooperation mit dem jungen Startup-Unternehmen FoodNotify eingegangen - mit dem Ziel, Gastronomen die LMIV-Umsetzung zu erleichtern und darüber hinaus zusätzliche Benefits für den täglichen Arbeitsablauf anzubieten.  „Als Partner der österreichischen Gastronomie sind wir immer daran interessiert, unsere Kunden im Arbeitsalltag zu unterstützen. Daher waren wir auch auf der Suche nach einer Hilfe bei der LMIV-Umsetzung, die wir mit FoodNotify gefunden haben“, freut sich Metro-Generaldirektor Marc Groenewoud über diese Innovation.

Praktisch, hilfreich und aktuell
FoodNotify, gegründet vom ehemaligen Investmentbanker Thomas Primus Ende 2014, ist eine Webapplikation, mit deren Hilfe Speisekarten mit der Allergenkennzeichnung und Rezeptdatenblätter entsprechend der EU-Verordnung erstellt werden können. Auf Wunsch können auch die Nährwerte ausgewiesen werden – eine Kundeninformation, die möglicherweise ebenfalls bald verpflichtend wird. Der Kunde kann die jeweiligen Produkte oder ganze Rezepte checken lassen. Hierbei ist es möglich, aus tausenden Standardrezepten zu wählen und diese bei Bedarf individuell abzuändern. Darüber hinaus kann der User persönliche, anderen Usern nicht zugängliche Rezeptsammlungen anlegen. „Aktuell umfasst die Datenbank von FoodNotify, die laufend erweitert wird, schon knapp 300.000 Produkte und Zutaten“, erklärt Primus stolz. „Die Kooperation mit Metro Österreich ermöglichte FoodNotify, auf die Expertise aus jahrzehntelanger Erfahrung zurückzugreifen. Für ein junges Unternehmen von unschätzbarem Wert.“ Für die heimischen Gastronomen ist das einerseits eine Zeitersparnis, andererseits auch eine Rechtssicherheit. Durch die Zusammenarbeit von FoodNotify mit mehreren Datenbanken, wie beispielsweise GS1, stehen den Gastronomen so gut wie alle Markenartikel, aber auch die Eigenmarken von Metro, bei der Planung der Speisen zur Verfügung. Außerdem werden so alle neu gelisteten Produkte automatisch von FoodNotify, das derzeit über die größte Datenbank Europas verfügt, erfasst. In absehbarer Zeit könnte die Datenbank weiter wachsen: FoodNotify ist derzeit mit den beiden Handelsketten Spar und Rewe im Gespräch über die Aufnahme der jeweiligen Eigenprodukte. Derzeit nutzen schon rund 300 heimische Gastronomen das FoodNotify-Angebot.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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