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Bei Metro-Generaldirektor Marc Groenewoud und Klaus Sauer, Geschäftsführer Metro Category Management, haben die Kundenbedürfnisse oberste Priorität.

Metro stellt Partnerschaft in den Vordergrund

25.09.2014

Zum 50jährigen Jubiläum hat es sich Metro zum Ziel gesetzt, seine partnerschaftlichen Kundenbeziehungen zu verstärken. Neben verbesserten Einkaufsbedingungen und dem Metro-Unternehmeraward für Kunden, gibt es Anfang Oktober die erste Lieferantenkonferenz in Wien. Darüber hinaus wird das Thema Nachhaltigkeit forciert.

Im großen Jubiläumsjahr - Metro wurde 1964 in Mülheim an der Ruhr gegründet - legt das Großhandelsunternehmen den Fokus verstärkt auf die Partnerschaft zu seinen Kunden und Lieferanten. Mit Jahresbeginn startete Metro daher die Imagekampagne „You & Metro“, als Ausdruck der Wertschätzung gegenüber den Leistungen der Partner. Dazu kommen noch regelmäßige Jubiläumsaktionen. „Metro weiß, wie viel Leidenschaft, Fleiß und Ausdauer nötig ist, um im geschäftlichen Leben erfolgreich zu sein. Mit unseren Angeboten und Dienstleistungen tragen wir dazu bei, unsere Kunden noch erfolgreicher zu machen“, erklärt Marc Groenewoud, Generaldirektor von Metro Cash & Carry Österreich. Schon die erste Aktion, bei der Öl angeboten wurde, kam gut an: In sechs Tagen wurden umgerechnet rund sechs Tanklastzüge Öl verkauft.

Bedürfnisse der Kunden erfüllen
Zusätzlich vergab Metro heuer erstmalig den Metro-Unternehmeraward. Klarer Sieger und damit der Betrieb mit der größten Fan-Community war das Restaurant „Dellago“ am Wiener Yppenplatz. Als Siegerprämie gab es für den Gastronomiebetrieb 5000 Euro in Einkaufgutscheinen. Aber auch für die Zulieferindustrie gibt es ein Novum. Am 2. Oktober 2014 hält Metro in Wien die erste Lieferantenkonferenz ab. Im Mittelpunkt stehen die Themen Sortimentsentwicklung und Services. „Die Teilnehmer der Wertschöpfungskette arbeiten dann erfolgreich, wenn Sie miteinander arbeiten und nicht gegeneinander. Dann wird Wertschöpfung betrieben und die Bedürfnisse der Kunden werden ebenfalls befriedigt. Wir wollen nur Produkte anbieten, die zu 100 Prozent die Bedürfnisse unserer Kunden erfüllen“, sagt Klaus Sauer, Metro Category Management Geschäftsführer.

Optimierung des Warengruppensortiments
Um den Bedürfnissen der Kunden entgegen zu kommen, wurde bereits vor sieben Jahren für Unternehmer aus der Gastronomie ein Zustellservice installiert. Wie wichtig dieses Serviceangebot ist zeigt sich am Umsatz, der mittlerweile über 100 Millionen Euro ausmacht. Bei etlichen der 12 Märkte, wie beispielsweise beim Metro-Markt in Simmering, wurde in der Vergangenheit darüber hinaus kräftig modernisiert. Die neugebauten Märkte haben beispielsweise die Verkaufsflächen in nur einer Ebene und auch das Warengruppensortiment wurde optimiert. „Jemand, der etwas reinigen möchte, hat ein Bedürfnis. In den meisten Einkaufsstätten muss der Kunde in dem Fall durch mehrere Abteilungen gehen. In der einen findet er die Putzmittel, in der zweiten – der Haushaltsabteilung – den Wischmopp, in der dritten – bei den Elektrogeräten – den elektrischen Bodenschrubber. In den neuen Warenwelten von Metro hingegen findet der Kunde alles, was er für einen Einsatzzweck braucht, an einem Ort“, so Sauer. In Zukunft wird Metro weiter in die Modernisierung seiner Standorte investieren, mit weiteren Märkten in der jetzigen Größenordnung ist aber nicht zu rechnen. Um abseits der größeren Städte näher an die Kunden zu kommen, werden wenn dann kleinere Märkte, so wie in Frankreich oder Italien, angedacht.

Noch stärkerer Fokus auf Nachhaltigkeit
Verstärkt wird künftig auch das Thema Nachhaltigkeit, das schon seit vielen Jahren bei Metro von großer Wichtigkeit ist. So werden schon seit langem keine Stopfgänse mehr angeboten, aber auch Eier aus Käfighaltungen und Hai-Steaks wurden aus dem Sortiment genommen. Ein weiterer wichtiger Punkt dabei ist auch der nachhaltige Fischfang. Metro Cash & Carry ist mit einem Absatz von 1.800 Tonnen Österreichs größter Frischfischhändler.  Deshalb hat Metro bereits im Jahr 2008 als erstes Handelsunternehmen in Österreich die MSC-Zertifizierung (Marine Stewardship Council) für alle zwölf Standorte erlangt. Mit dieser Zertifizierung verpflichten sich Fischereien jährlich nur so viele Fische zu fangen, wie sich der Bestand nachweislich selbst reproduziert. Im Vorjahr hat Metro noch zusätzlich die ASC Zertifizierung für Zuchtfisch erfolgreich durchlaufen. Finanziell haben sich die Investitionen alle schnell bezahlt gemacht: Für das Finanzjahr 2014, das mit September 2014 endet, rechnet man mit einem guten Ergebnis. Vor allem die erneuerten Märkte wie Metro Wels und Metro Wr. Neustadt haben sich sehr erfolgreich entwickelt. (ar)

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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