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Mindestlohn beschlossen

05.07.2017

Am letzten Tag des Regierungsultimatums konnten sich die Sozialpartner auf einen Arbeitslohn von 1500 Euro brutto für alle einigen. Eine Sache die laut WKO der Handel schon längst erfüllt. 

Der Mindestlohn in der Höhe von 1500 Euro soll jetzt auf Kollektivvertragsebene fixiert werden. Die Umsetzung erfolgt bis zum Jahr 2020. Die Sozialpartner sehen das Übereinkommen als großen Erfolg ihrer Zusammenarbeit. Auch Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl ist mit der gefundenen Lösung zufrieden, denn die 1500 Euro Mindestlohn sollen die Überforderung einzelner Branchen verhindern. Sichergestellt ist ebenfalls, dass der Gesetzgeber nicht in den Mindestlohn eingreift.

Die Vertreter der Industrie sehen, dass allerdings anders. Sowohl der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie als auch Christian Knill, Obmann des Fachverbands Metalltechnische-Industrie, kritisieren, dass die Arbeitszeitflexibilisierung noch immer nicht geregelt wurde.  

Gehälter im Handel

Laut Bundesspartenobmann Peter Buchmüller wurde der neuverhandelte Mindestlohn im Handelsbereich längst erfüllt. Mit den jährlichen Kollektivvertragserhöhungen seien die Mindestgehälter jährlich überproportional gestiegen. Nur bei etwa 2 Prozent aller Mitarbeiter liegen die Gehälter unter dem Kollektivvertrag. Davon sind aber nur Ferial- oder ungelernte Kräfte betroffen. 

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