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Modekette Calzedonia stellt Produktion auf Gesundheitsprodukte um

25.03.2020

Die Modebranche gehört zu den großen Verlierern des bald weltweiten Shutdowns - die Geschäfte sind geschlossen, die vollen Lager bleiben voll. Eine Modeproduktion ist auf absehbare Zeit sinnlos. Die Calzedonia-Gruppe produziert und liefert nun seit 23. März Gesichtsmasken und Arztkittel.

Die Calzedonia-Gruppe reagiert auf den Appell der Institutionen und stellt eigene Einrichtungen und Ressourcen des Unternehmens zur Bekämpfung der Krise zur Verfügung: seit Montag, dem 23. März wurden einige ihrer Werke auf die Produktion von Masken und Kittel umgestellt.

Diese Entscheidung ging nachdrücklich von Präsident Sandro Veronesi aus, der von Anfang an die Verantwortung des Konzerns gegenüber seinen Mitarbeitern, Kunden und dem aktuellen Gesundheitsnotstand unter Beweis stellte. Dies geschah, indem er zunächst alle Geschäfte in den so genannten roten Gebieten (d.h. die am meisten betroffenen Gebieten) und dann die in ganz Italien schloss und somit die entsprechenden Regierungserlasse bereits vorwegnahm.

Die auf die Produktion von Masken und Kittel umgestellten Fabriken im italienischen Gebiet werden die von Avio (TN) und Gissi (CH) sein, sowie alle kroatischen Fabriken, die sich im Besitz der norditalienischen Gruppe befinden.
Die Umstellung wurde sowohl durch den Kauf von Spezialmaschinen als auch durch die Umstellung der Nähmaschinen auf die neue Produktionsart ermöglicht.

In der Anfangsphase wird diese Umstellung die Produktion von 10.000 Masken am Tag ermöglichen, wobei in den kommenden Wochen mit einem Anstieg an produzierten Stücken gerechnet wird.
Die Lieferung der Masken begann am Montag, den 23. März, mit der ersten Spende an das Krankenhaus von Verona und an die Gemeinde Verona.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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