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Da muss man die Konsumenten schon für besonders dumm halten: 70 Prozent weniger Inhalt zum gleichen Preis.

Mogelpackungen machen Kunden sauer

21.01.2019

Weniger Ware und teilweise sogar mehr Müll ums gleiche Geld.

In einer Onlineumfrage suchte die deutsche Verbraucherzentrale Hamburg die "Mogelpackung des Jahres". Mehr als die Hälfte von fast 40.000 Teilnehmer reihten die Chipsletten des deutschen Snackherstellers Lorenz auf den wenig schmeichelhaften Platz 1: Zwar ist die Außenverpackung kaum kleiner als zuvor, dank Serviertray und Frischefolie finden die Konsumenten nun aber statt vormals 170 Gramm nur noch 100 Gramm der Chipsletten vor - eine versteckte Preiserhöhung von 70 Prozent bei gleichzeitig signifikanter Erhöhung des Müllvolumens. 

Besonders frech

„Noch nie war das Votum der Verbraucher so klar wie bei dieser Wahl der Mogelpackung des Jahres“, so Armin Valet von der Verbraucherzentrale. Der versteckte Preisanstieg bei den Chipsletten sei „besonders krass, dreist umgesetzt und nicht der erste dieser Art“. 

Die Plätze 2 bis 5

Eine Truthahnsalami des Discounters Lidl, die nach Überzeugung der Verbraucherzentrale einen unrealistisch niedrigen Fettgehalt suggerierte, schaffte es auf den zweiten Rang, gefolgt von Mini Babybel von Bel, wo zuletzt eine Käsekugel weniger im Netz war. Die Smarties von Nestle wählten die Verbraucher auf Platz vier, dort gab es zuletzt weniger Inhalt bei gleichem Preis, ebenso wie beim Fruchtaufstrich der Firma Grafschafter - Rang fünf.

Mal sehen, ob die betroffenen Unternehmen - wie in anderen Fällen nach Beanstandung - auch in diesen Fällen nachbessern werden. Verkehrt wär´s nicht ...

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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