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Bei der Planung des MPreis-Marktes in St. Martin wurde Rücksicht auf die umliegenden Familienhäuser genommen - und gewann dadurch einen Architekturpreis

MPreis St. Martin gewinnt Architekturpreis

12.07.2017

Das Salzburger Architekturbüro LP architektur gewann die Goldmedaille beim "best architects award 18" für den MPreis-Markt in St. Martin im Tennengebirge (Salzburg).

Schon seit den 80er Jahren realisiert das Tiroler Familienunternehmen MPreis in Zusammenarbeit mit zum Großteil lokalen Architekten außergewöhnliche Supermärkte. Die jüngste Auszeichnung und Anerkennung der Fachwelt geht jetzt an das Salzburger Architektenbüro LP architektur für den MPreis-Markt in St. Martin. „Dieser Preis ist in der Fachwelt hoch angesehen, wir waren schon öfter nominiert aber das ist unsere erste Goldmedaille“, so Thomas Lechner, Geschäftsführer des Büros, „das bedeutet eine internationale Bestätigung unserer Arbeit“.

Anwohner-Bedürfnisse berücksichtigt

Der Markt wurde im Zentrum der kleinen Gemeinde St. Martin in einer leichten Hanglage errichtet. Das flache Gebäude nimmt Rücksicht auf die Bedürfnisse der Anwohner in den umliegenden Einfamilienhäusern, deren Aussicht nicht zu stark verbaut werden sollte. Alle funktionellen Bereiche, etwa zur Anlieferung der Waren, sind im rückwärtigen Teil untergebracht, während sich der Markt nach vorne attraktiv zum Dorfzentrum öffnet. Besonders effektiv ist dabei, dass das angeschlossene Baguette Café durch einen separaten Zugang über einen Windfang als eigenständige Einrichtung funktioniert. Die Baguette Cafés sind gerade in ländlichen Gemeinden zu beliebten Treffpunkten und belebenden Faktoren geworden. Diese soziale Funktion des traditionellen „Marktplatzes“ als Ort der Begegnung wird bei MPreis als wichtiger Aspekt der nachhaltigen Unternehmensphilosophie betrachtet.

In dörfliche Struktur integriert

Gerade diese Gebrauchsarchitektur liegt Thomas Lechner am Herzen: „Dass wir diesen Preis für eine solche Alltagsaufgabe ohne besonderes Statusdenken bekommen haben, freut uns besonders. Gebrauchsarchitektur ist ja großteils schon sehr normiert und wird oft zu unreflektiert in der Landschaft verstreut. MPreis verfolgt da einen ganz anderen Ansatz, der auch uns wichtig ist“. Supermärkte gehören zu den am stärksten frequentierten öffentlichen Gebäuden und können Landschaft und Ortsbild entscheidend prägen, bestenfalls sogar neue Identitäten begründen. Deshalb war es sowohl dem Bauherrn als auch den Architekten wichtig, den Markt innerhalb der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen von Funktionalität und Wirtschaftlichkeit möglichst sensibel in die dörflichen Strukturen zu integrieren. Für LP architektur war der MPreis-Markt in St. Martin bereits der dritte Auftrag des Tiroler Unternehmens, das nach und nach auch im Salzburger Raum immer präsenter wird.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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