Direkt zum Inhalt
An keinem anderen Tag im Jahr werden so viele Blumen verschenkt wie am Muttertag

Muttertag: Mehr Blumen-Geschenke als am Valentinstag

27.04.2017

Der Handelsverband Consumer Check ergab, dass 3 von 4 Österreichern planen am Muttertag jemanden zu beschenken und dafür durchschnittlich 30 Euro auszugeben. Hoch im Kurs stehen an diesem Tag noch immer Blumen, doch: Die Jungen wissen zum Großteil nicht mehr, wann Muttertag ist.

Wie jedes Jahr wird auch 2017 am zweiten Sonntag im Mai Muttertag gefeiert. Diesmal ist dies der 14. Mai. Der Handelsverband hat diesen Tag, gemeinsam mit Marketagent.com, per Consumer Checkgenauer genauer unter die Lupe genommen und Österreich zum Ehrentag aller Mütter befragt.

Muttertag? Irgendwann im Mai, oder?

Immerhin mehr als die Hälfte aller Befragten (58%) wissen, dass der Muttertag am 2. Sonntag im Mai stattfindet. 34 Prozent vermuten den Tag irgendwann im Mai und 8 Prozent haben überhaupt keinen Plan. Fast jeder achte Mann ist komplett ratlos an welchem Datum der Muttertag gefeiert wird, während es bei den Frauen nur 4 Prozent sind. Bei den 14-29 Jährigen können sogar nur 45 Prozent der Befragten den richtigen Tag nennen. „Frauen lieben Blumen, das spiegelt sich auch im beliebtesten Muttertagsgeschenk wider. Mit durchschnittlich 30 Euro Ausgaben pro Person stellt der Muttertag vor allem für den Lebensmittel- und Blumenfachhandel einen wichtigen Umsatztreiber dar. Auffallend ist das Ost-Westgefälle: Mütter im Osten Österreichs haben öfters Grund zur Freude als in den westlichen Bundesländern“, so Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes.

Mehr Blumen als am Valentinstag

Der Muttertag schlägt, was Blumen und Pflanzen betrifft, den Valentinstag. Ganze 60 Prozent (am Valentinstag sind es laut der letzten Umfrage 57 Prozent) greifen zum blumigen Geschenk. 25 Prozent verwöhnen den Beschenkten mit etwas Süßem und 15 Prozent laden in ein Restaurant. Jeder Sechste entscheidet sich für ein nicht materielles Geschenk und unternimmt beispielsweise einen Ausflug mit der Mutter. „Blumen sind auch in diesem Jahr wieder das Geschenk Nummer 1 am Muttertag, ausruhen darf sich der Blumenhandel darauf allerdings nicht. Gerade die jüngere Generation entwickelt durchaus auch andere Geschenkideen, d.h. die Blumenhändler sollten mit kreativen Ideen am Ball bleiben“, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.

An vierter Stelle bei den Ausgaben

Knapp 2/3 der Befragten (63%) werden die eigene Mutter beschenken, aber auch Partnerin und Schwiegermutter werden von rund jedem Achten beschenkt. Insgesamt besorgen immerhin 73,4% aller Befragten ein Geschenk. Die Geschenkmuffel kommen aus Wien. Ganze 36 Prozent verzichten auf Geschenke. Oberösterreich und Salzburg schenken am häufigsten, nur 20 Prozent verzichten auf ein Muttertagsgeschenk. Quer über alle Bundesländer werden durchschnittlich 30 Euro für Geschenke, und damit gleich viel wie im vergangen Jahr, ausgegeben. Damit liegt der Muttertag bei den durchschnittlichen Ausgaben hinter Weihnachten (250 Euro), Ostern (60 Euro) und dem Valentinstag (40 Euro) an vierter Stelle. Jeder Fünfte investiert aber mehr als 50 Euro in das perfekte Muttertagsgeschenk. Am häufigsten werden dazu Händler in Shopping Centern (22%) oder fern ab von Einkaufsstraßen (21%) aufgesucht. Viele (18%) finden das passende Geschenk auch im Supermarkt bzw. Discounter. Auch Online wird geshoppt, 16 Prozent lassen sich das Präsent liefern.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Thema
15.10.2019

Anlässlich des diesjährigen Halloweenfestes hat das digitale Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent über 500 Österreicherinnen und Österreicher um ihre Meinungen rund um den 31. Oktober ...

Thema
11.10.2019

Bundeskanzlerin Dr. Brigitte Bierlein und Nachhaltigkeitsministerin DI Maria Patek haben Anfang dieser Woche zu einem Runden Tisch geladen, um gemeinsam mit ExpertInnen über eine weitere Reduktion ...

Der Großteil der Lebensmittelabfälle fällt in den privaten Haushalten an. Der Handel ist nur für einen 5%-Anteil verantwortlich und arbeitet freiwillig eng mit Tafelorganisationen und Sozialmärkten zusammen.
Handel
25.09.2019

Ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel geht laut Schätzung der Vereinten Nationen verloren, wobei die Lebensmittelverschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette stattfindet: ...

Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will begrüßt die politische Ablehnung des einseitigen Mercosur-Abkommens.
Thema
23.09.2019

Der EU-Unterausschuss des Parlaments bindet die Bundesregierung, das Freihandelsabkommen Mercosur abzulehnen - ein wichtiger Schritt für Klima, kleinteilige heimische Landwirtschaft und Handel. ...

Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will war in den sensiblen Verhandlungen zwischen den beiden e-Commerce-Verbänden federführend.
Thema
17.09.2019

Die europäischen Verbände Ecommerce Europe und EMOTA vereinen sich und sprechen ab sofort mit einer Stimme für die digitale Handelsbranche in Europa. Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will ...

Werbung