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Nach erfolgreichem Crowdfunding expandiert Marry-Eistee bundesweit

28.10.2019

Erfolgreiches Crowdfunding für das Grazer Eistee-Unternehmen „Marry – The Berrierd Iceta“: Das Ziel von 10.000 Euro wurde deutlich überschritten. Als nächster Schritt ist nun die österreichweite Produktlistung geplant.

13.680 Euro erzielte das Grazer Eistee-Unternehmen „Marry – The Berried Icetea“ bei seinem Crowdfunding und übertraf damit die Erwartungen klar. „Investiert wird dieses Geld nun in die Produktion einer Charge mit hoher Stückmenge, was wiederum den Produktionspreis insgesamt senkt. Das ebnet den Weg zu unserem vorrangigen Ziel – nämlich eine österreichweit flächendeckende Listung des Eistees“, erklären die beiden „Marry“-Gründer David Prott (29) und Xiaoao Dong (32), die ihr beeriges Produkt mit der Erfolgsformel „Drink Global & Act Local“ am Markt positionieren.

Neben der „Marry“ wurde zudem erst vor wenigen Wochen der zweite Eistee der beiden Unternehmer präsentiert: „Barry“ nennt sich der neue Drink – ein Mix aus Klitorie-Blüten-Tee, Jasmintee sowie steirischen Brombeeren, Apfelsaft und Zitrone. Für beide Eistees gilt der Grundsatz: keine Extrakte, keine Konservierungsstoffe und keine künstlichen Aromen und Low-Sugar („Barry“ nur mit Fruchtzucker, „Marry“ mit 2,3 Gramm).

Aus Graz ins ganze Land

Der „Marry“-Eistee selbst zählt inzwischen zu einem der beliebtesten Softdrinks der Grazer Gastro-Szene – seit der Markteinführung im August vergangenen Jahres wurden bereits mehr als 60.000 Flaschen produziert. Das Besondere ist die einzigartige Verknüpfung von internationalem Denken und regionalem Handeln. Zum Einsatz bei der „Marry“ kommt das Beste aus zwei Welten: ein Powermix aus Mate- und Rooibostee sowie ausschließlich Beeren in höchster Qualität von ausgewählten steirischen Obstbauern. Kreiert wurde der Eistee in einer eineinhalb Jahre langen Entwicklungsphase. Das Rezept, in dem Zutaten wie Brombeeren, Himbeeren sowie rote und schwarze Johannisbeeren die Hauptrolle spielen, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. 

„Es ist eigentlich unmöglich, den originalen Marry-Geschmack zu kopieren“, sagt David Prott. Warum das so ist, verrät sein Geschäftspartner Xiaoao Dong: „In der Produktion verwenden wir die getrockneten Blätter und Stängel des Mate- und Rooibostees, die Beeren werden im Ganzen verarbeitet und in einem eigenen Verfahren aufgegossen. Erst durch das mehrfache Aufkochen, die exakte Kochtemperatur sowie die Ziehzeit entsteht der unverkennbare Marry-Geschmack.“

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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