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Tu Gutes und rede darüber: Knorr will bis 2020 alle Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau beziehen.

Nachhaltig ehrgeizig

29.10.2013

Knorr verfolgt als größte globale Marke von Unilever entsprechend ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Insgesamt verarbeitet Knorr jährlich 1,2 Millionen Tonnen an frischem Gemüse von rund 5000 Landwirten. Tomaten stammen schon heute fast ausschließlich aus nachhaltigem Anbau, bis 2015 werden die 13 wichtigsten Kräuter und Gewürze komplett umgestellt sein. Bis 2020 möchte Knorr dann alle Zutaten, von Gemüse, Kräutern und Gewürzen über Fleisch bis hin zu Molkereiprodukten, nachhaltig beziehen.

Unilever-CEO Paul Polman betonte anlässlich des 175-jährigen Bestehens der Marke Knorr vergangene Woche in Heilbronn die Notwendigkeit eines Umdenkens in Hinblick auf einen effizienten Umgang mit Ressourcen wie Energie und Rohwaren. „Lebensmittelsicherheit ist eines der großen Themen des 21. Jahrhunderts. Die Agrarindustrie verbraucht bis zu 70 Prozent unserer Wasserbestände, aber ein Drittel unserer Lebensmittel endet als Abfall – dieser Abfall hat nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen einen Wert von 750 Milliarden US Dollar. Angesichts dieser erschreckenden Zahl und des Ungleichgewichts auf unserer Erde müsste es eigentlich einen weltweiten Aufschrei geben“, so Polman. Unilever und starke Lebensmittelmarken wie Knorr haben die Größe und den Einfluss, um hier entsprechende Schritte zu setzen, betonte Polman. Aufgrund der Bedeutung von Gemüse und Kräutern für seine Produkte steht daher bei Knorr, der weltweit größten Marke von Unilever, die auch in Österreich Marktführer im Convenience-Bereich ist, die nachhaltige Beschaffung von Zutaten im Zentrum der Geschäftsstrategie.

 

Fortschritt durch verbesserte Kennzeichnung

Eine nun veröffentlichte und weltweit durchgeführte repräsentative Studie zeigt, dass die nachhaltige Produktion von Lebensmitteln nicht nur ein immer bedeutender werdendes Geschäftsfeld ist, sondern bei Konsumentinnen und Konsumenten höchste Priorität genießt. Dieses Ergebnis besitzt Gültigkeit für Verbraucher weltweit, eingeschlossen der sogenannten Schwellenländer . Es wird jedoch auch aufgezeigt, dass ein Großteil der Konsumenten Probleme hat, Produkte aus nachhaltiger Herstellung auch als solche zu identifizieren – nur 36 Prozent gaben an, dass sie das einwandfrei könnten. Von diesen Resultaten ausgehend startet Knorr nun eine neue Initiative: Ein Hinweis auf die Knorr „Partnerschaft für Nachhaltigkeit“ wird zukünftig auf den jeweiligen Packungen zu finden sein.

 

Die Tomate als Vorreiter

Knorr ist seinen eigenen Nachhaltigkeitszielen weit voraus. Bis 2020 sollen entsprechend dem Unilever Sustainable Living Plan (USLP) alle landwirtschaftlichen Rohwaren nachhaltig beschafft werden. Knorr hat mit Vorjahresende sein Ziel, 50 Prozent der 13 wichtigsten Gemüse und Kräuter nachhaltig zu beziehen um fast 10 Prozent übertroffen. Bis 2015 sollen diese wichtigsten Knorr-Zutaten zur Gänze aus nachhaltigem Anbau stammen. So wird es nicht lange dauern, bis mehr und mehr Produkte der Marke mit einem entsprechenden Hinweis versehen sein werden. In Österreich startet man mit Tomaten, dem Lieblingsgemüse der Österreicher und somit eine der wichtigsten Zutaten für Knorr Produkte. Für Knorr KaiserTeller Tomatencreme mit Eiermuscheln, Knorr KaiserTeller Mediterrane Tomatensuppe und Knorr Basis Pasta Asciutta Pomodoro kommen ab sofort nur nachhaltig angebaute Tomaten zum Einsatz. Ausgehend von der strategischen Priorität will man weiterhin 1 Million € jährlich über einen Fonds für entsprechende landwirtschaftliche Initiativen im Rahmen der Knorr „Partnerschaft für Nachhaltigkeit“ zur Verfügung stellen, 58 Projekte auf fünf Kontinenten sind solcherart schon unterstützt worden. Somit setzt Knorr mit einem umfassenden Bekenntnis zur Nachhaltigkeit wiederum neue Maßstäbe im Convenience-Bereich. Und das über 70 Millionen Mal pro Jahr mit Qualität – vom Feld bis hin zum tellerfertigen, „g´schmackigen“ Gericht.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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