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Nachhaltige Wochen 2007 – Klimaschutz mit Genuss

19.09.2007

Klima schützen und ohne Reue genießen, das ist möglich, wie die Initiative „Nachhaltige Wochen“ zeigt, die bis 15. Oktober 2007 bereits zum vierten Mal in ganz Österreich stattfindet. Unter dem Motto „Bewusst kaufen. Besser leben“ weisen 28 renommierte Handelsketten mit rund 8.000 Filialen gezielt auf Produkte mit ökologischem und sozialem Mehrwert hin.

Initiiert wird die Aktion vom Lebensministerium, in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium, der WKÖ, dem Wirtschaftsministerium, der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im Außenministerium, den Ländern Oberösterreich, Steiermark, Niederösterreich, Salzburg und der WKOÖ. „Die Nachhaltigen Wochen zeigen den Konsumenten und Konsumentinnen, dass jede/r Einzelne durch bewusstes Einkaufen sich selbst und der Umwelt etwas Gutes tun kann“, erklärt Bundesminister Josef Pröll. Für mehr Transparenz beim Griff ins Regal sorgt daher die Aktionsmarke „Das bringt´s. Nachhaltig.“, mit der Händler „nachhaltige Produkte“ ausloben dürfen.

Der österreichische Handel – Schaufenster für regionale Vielfalt und Umweltschutz

An der Aktion beteiligen sich der Lebensmittelhandel (Spar, REWE, PENNY, Zielpunkt/PLUS, ADEG, Nah & Frisch, MPREIS, Lidl, die Weltläden), die Bäckereien Ströck und Felber, der Drogeriemarkt dm, der Elektrohandel (Cosmos, Red Zac, TFK) und Baumärkte (OBI, Baumax). Neu mit dabei sind Fleischereien (Schirnhofer, Radatz, Berger und Hörtnagl) sowie der Möbelhandel (Leiner, Grüne Erde). Darüber hinaus unterstützen immer mehr selbstständige Kaufleute die Aktion. Statt Preisdumping stehen gemeinsame Anliegen wie regionales Wirtschaften, Bioprodukte, fairer Handel, Energie sparen, Gesundheit und Umweltschutz im Vordergrund.

Bio boomt. 500 Mio. EUR werden allein in Österreich pro Jahr damit umgesetzt, rund 20.000 Bio-Bauern bewirtschaften rund 14 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Fläche unseres Landes, damit liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld. Doch Bio ist mehr als ein kurzfristiger Wirtschafts- und Gesundheitstrend: Bioprodukte enthalten laut einer Auswertung von 175 internationalen Studien nachweislich mehr Vitamine und Mineralstoffe. „Darüber hinaus ist im Bio-Landbau der Einsatz von Gentechnik definitiv verboten, es dürfen auch keine gentechnisch veränderten Futtermittel verwendet werden“, so Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky. „Die Nachfrage nach regionalen Produkten stärkt die regionale Wirtschaft und die Nahversorgung“, argumentiert Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl. Lebensmittel aus der Region sichern heimische Arbeitsplätze und die kürzeren Transportwege schonen das Klima. Für regionale Qualitätsprodukte sorgen auch heimische Bauern und Fleischverarbeiter, die dem internationalen Trend hin zur Massentierhaltung mit hochwertigem Markenfleisch aus regionaler, artgerechter Tierhaltung entgegenwirken.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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