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Nachhaltigen Erfolg sichern

13.04.2011

Mars Austria hat 2010 mit 558 Mitarbeitern einen Umsatz von 394 Mio. Euro erzielt. Gute Ergebnisse, zufriedene Mitarbeiter und ambitionierte Umweltziele stehen auf der Agenda.

Franziska Zehetmayr ist Corporate Affairs Manager bei Mars Austria, Michael Kunze ist Geschäftsführer, wird aber demnächst zur Schwesterngesellschaft Wrigley nach Deutschland wechseln.

Ein positives Ergebnis meldet Mars Austria für 2010: In einem schwierigen Marktumfeld konnte der Nahrungsmittelhersteller seinen Gesamtumsatz um 1 % auf 394 Mio. Euro steigern, wobei der Inlandsumsatz stärker wuchs, nämlich um 3,5 % auf 182 Mio. Euro. Am Markt erzielte Mars Austria im Vorjahr 59 % seiner Umsätze im Bereich Heimtiernahrung, 34 % mit Schokoladeprodukten und 7 % mit Lebensmitteln wie Reis und Saucen. Bei Tiernahrung befindet sich das Unternehmen mit sechs Marken (Whiskas, Kitekat, Sheba, Pedigree, Catsan und Perfect Fit) unter den stärksten zehn Marken am Markt und damit unangefochtener Marktführer. Die starke Marktposition erhält man durch beständige Innovation – so gehen praktisch alle Verpackungsinnovationen der letzten Jahre (wie Portionsschalen und Frischebeutel) auf das Konto von Mars.

Bei Schokolade – wo Mars Austria drittstärkster Anbieter am heimischen Markt ist, mit einer besonders starken Position im Riegelsegment – investiert das Unternehmen vor allem in die Produktqualität: So wurde 2002 der Transfettsäuren-Gehalt in den Produkten auf das technisch machbare Minimum von 0,5 % gesenkt, und damit weit unter die strengsten Richtwerte und gesetzlichen Vorgaben. Seit 2008 verzichtet Mars bei den Produkten Balisto, Mars, Milky Way, Snickers und Twix auf alle künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe. Damals wurde auch eine umfangreiche Nährwertkennzeichnung auf den Packungen eingeführt.

Letztes Jahr wurde schließlich in einem aufwändigen Verfahren die Zusammensetzung der Fettsäuren in Mars, Snickers und Milky Way optimiert: Sie enthielten damit um rund 45 % weniger gesättigte Fettsäuren als der Durchschnitt vergleichbarer Produkte am europäischen Markt. Zum Thema Nachhaltigkeit hat sich Mars nicht nur in Österreich, sondern weltweit viel vorgenommen. Innerhalb einer Generation, bis 2040, soll der ökologische Fußabdruck der Produktion auf Null gesenkt werden: keine Nettobelastung des Klimas durch CO2, keine nicht verwertbaren Abfälle und keine Belastung durch Abwässer. Als Nahziel will Mars Austria schon innerhalb von zwei Jahren, bis Ende 2012, den Energieverbrauch an den beiden Produktionsstandorten Breitenbrunn und Bruck/Leitha um 10 % senken.

„Das starke Engagement unserer Mitarbeiter hat uns ermöglicht, trotz stagnierender Märkte und Gegenwind von den Handelsmarken weiter zu wachsen“, berichtet Mars Austria-Geschäftsführer Michael Kunze. „Wir wollen – durch verstärkte Kooperation mit dem Handel – weiterhin über dem Markt wachsen. Zugleich wollen wir auch auf anderen wichtigen Gebieten mehr erreichen: unsere Attraktivität als Arbeitgeber nachmals steigern, um weiterhin die besten Mitarbeiter anzusprechen, und langfristig unseren ökologischen Fußabdruck vollständig eliminieren.“

 

„Nachhaltigkeit in einer Generation“

Beim Zukunftsthema Nachhaltigkeit hat sich Mars weltweit besonders ambitionierte Ziele gesetzt: Unter dem Schlagwort „Sustainability in One Generation“ (Nachhaltigkeit in einer Generation) soll bis 2040 der ökologische Fußabdruck durch CO2-Ausstoß, Abfälle und Abwasser auf Null gesenkt werden. „Dafür werden wir sowohl viel Grips, als auch viel Geld investieren müssen – und zwar kontinuierlich in den nächsten 30 Jahren“, erklärt Michael Kunze, „denn diese Idealwerte können wir natürlich nur schrittweise erreichen.“

 

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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