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Nationale Milchquote wurde 2005/06 überschritten

28.04.2006

Die österreichischen Milchbauern haben im Quotenjahr 2005/06 ihre Anlieferungs-Referenzmengen um 68.740 t überschritten. Für diese Überlieferung müssen sie eine Zusatzabgabe von rund EUR 21,25 Mio. nach Brüssel abführen. Zum Vergleich: Im Vorjahr betrug diese Abgabe EUR 12 Mio. für eine Überlieferung von 36.000 t. Dies geht aus den vorläufigen Berechnungen der Agrarmarkt Austria für das abgelaufene Quotenjahr hervor. Nachdem zahlreiche Landwirte ihre Quote nicht ausgenützt haben, reduziert sich die Zusatzabgaben-Belastung je kg überlieferter Milch auf voraussichtlich 15,46 Cent, das entspricht der Hälfte der von der EU festgelegten Abgabe.

Im Quotenjahr 2005/06 lieferten die österreichischen Bauern 2,637.772 t Milch an die Molkereien. Unter Berücksichtigung des höheren Fettgehaltes (durchschnittlich 4,2%) ergab sich eine fettkorrigierte Anlieferung von 2,713.740 t, diese lag um 68.740 t oder 2,6% über der anteiligen Quote.

Die von der EU festgelegte Zusatzabgabe für Quotenüberschreitungen beträgt für dieses Milchjahr 30,91 Cent je kg Überlieferung. Nachdem aber zahlreiche Landwirte ihre Anlieferungs-Referenzmengen nicht vollständig ausnützen, reduziert sich durch diese Unterlieferungen die Zusatzabgaben-Belastung je kg überlieferter Milch. Derzeit rechnet die AMA mit Unterlieferungen von insgesamt 70.000 t. In dieser Menge ist auch die nationale Reserve von voraussichtlich 9.000 t inkludiert. Bei einer gleichzeitigen Überlieferung um 68.740 t würde sich die "Superabgabe" auf 15,46 Cent je kg Überlieferung reduzieren. Die endgültigen Ergebnisse für dieses Quotenjahr werden von der AMA Mitte Juni 2006 veröffentlicht.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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