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Nespresso schließt Osteuropa-Zentrale in Wien

29.06.2011

Nespresso fährt seine Investments in Österreich zurück und macht seine Osteuropa-Zentrale in Wien dicht. Damit ist auch ein Jobabbau verbunden.

„Die Nespresso-Niederlassungen in Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien werden zu selbstständig agierenden Einheiten aufgewertet und berichten in Zukunft direkt an das Nespresso-Headquarter in Lausanne“, bestätigte der neue Nespresso-Österreich-Chef Dietmar Keuschnig dem „Kurier“ (Freitag).

Mit dem Wegfall der CEE-Agenden ist laut Zeitung ein größerer Jobabbau verbunden. Die ersten Mitarbeiter seien bereits gekündigt worden, zahlreiche weitere der 265 Beschäftigten bangten um ihre Jobs. Keuschnig wollte sich dazu nicht äußern. „Der Prozess ist noch im Laufen. Selbstverständlich haben wir den betroffenen Mitarbeitern individuelle Lösungen bzw. Alternativen innerhalb von Nespresso bzw. Nestle angeboten“, wird er zitiert. Nespresso gehört zum Schweizer Lebensmittelriesen Nestlè.

Trotz Schließung seiner Osteuropa-Zentrale in Wien will Nespresso dennoch bis Jahresende mehr Mitarbeiter als jetzt haben. Polen, Tschechien, Ungarn und Rumänien hätten sich so stark entwickelt, dass sie nun direkt an die Zentrale in Lausanne berichten können, so Nespresso Regional Director Marc-Alain Dubois am Freitagnachmittag in einer Aussendung. Den von der Umstrukturierung betroffenen zehn Mitarbeitern seien alternative Stellen bei Nespresso bzw. Nestlè angeboten worden.

Außerdem investiere Nespresso Österreich 2011 kräftig. Unter anderem werde die Boutique in Graz im Sommer flächenmäßig verdoppelt und in Innsbruck sei eine neue Boutique geplant. Das neu eingeführte Recycling-System werde ausgeweitet. Dadurch sollen neue Stellen entstehen, sodass Nespresso am Jahresende mehr als die derzeit 265 Mitarbeiter haben werde.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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