Direkt zum Inhalt

Nestlé gegen Fettleibigkeit

22.06.2006

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé kauft die auf Gewichtsmanagement spezialisierte US-Firma Jenny Craig für rund 600 Mio. Dollar (474 Mio. Euro). Jenny Craig verzeichnete in den vergangenen zwölf Monaten mit Produkten und Dienstleistungen in den USA, Kanada, Australien und Neuseeland bei einem zweistelligen organischen Wachstum einen Umsatz von über 400 Mio. Dollar, wie Nestlé am Montag mitteilte. Die 1983 gegründete Firma biete personalisierte Programme zum Gewichtsmanagement.

In den mehr als 600 Zentren könnten sich die Kunden Ratschläge zu Gewichtsmanagement und Lebensweise geben lassen. Jedes individuelle Programm beinhalte zudem eine Reihe von portionierten Fertigprodukten, hieß es weiter. "Die Zunahme von Fettleibigkeit und die damit einhergehenden metabolischen Krankheiten wie Diabetes oder Herzleiden sind ein großes öffentliches Gesundheitsproblem - nicht allein in den USA, sondern weltweit. Der Erwerb von Jenny Craig versetzt uns in die vorteilhafte Lage, vielen unserer Konsumenten helfen zu können", wurde Nestle-Chef Peter Brabeck in der Mitteilung zitiert.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Hofer spendet 4.000 Euro in Form von Warengutscheinen an die Gesellschaft Österreichischer Kinderdörfer.
Handel
25.09.2020

In den Einrichtungen der Österreichischen Kinderdörfer finden Kinder und Jugendliche aus zerrütteten Familienverhältnissen Zuwendung, Unterstützung, Sicherheit und Förderung. Da die gemeinnützige ...

Personalia
24.09.2020

Seit Monatsbeginn leitet Herbert Bauer (40) als General Manager die Geschäfte von Coca-Cola HBC Österreich.

Industrie
24.09.2020

Qualität und Nachhaltigkeit stehen beim Kaffee-Konsum der Österreicher:innen hoch im Kurs. Um diesen Bedürfnissen gerecht zu werden, bietet die österreichische Kaffeemarke J. Hornig seinen Kund: ...

Im Vergleich zu den Umfrageterminen März und April mitten im Lockdown haben sich die Konsumenten an die "neue Normalität" gewöhnt. Sicherheitsmaßnahmen wie verpflichtende Nase-Mund-Masken werden begrüßt.
Thema
23.09.2020

Covid-19 hat unser Leben total verändert. So auch unser Einkaufsverhalten. Offerista Group Austria hat in einer aktuellen Erhebung das „Kaufverhalten im Wandel“ unter die Lupe genommen. Die ...

Eine gesetzliche Verpflichtung zu "Maskenpausen" brächte den Arbeitnehmern keinen Benefit, der Arbeitgeberseite alleine im Lebensmittelhandel aber Zusatzkosten von 20 Mio. Euro pro Jahr, argumentiert Handelsobmann Rainer Trefelik.
Handel
23.09.2020

Handelsobmann Trefelik ist gegen verpflichtende Maskenpausen: "Die funktionieren in der betrieblichen Praxis auch ohne gesetzliches Korsett“

Werbung