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Neue Regeln für Lebensmittelkennzeichnung

13.07.2011

Die EU führt neue, strengere Lebensmittelkennzeichnungen ein. Konsumenten sollen künftig mehr Informationen auf Lebensmitteln finden als bisher.

Die Herkunfts-Kennzeichnungspflicht wird auf Frischfleisch von Schwein, Schaf, Ziege und Geflügel ausgedehnt. Bisher gab es für bestimmte Lebensmittel (Rind, Honig, Olivenöl, frische Früchte und Gemüse) bereits derartige Bestimmungen.

Ebenfalls vorgeschrieben wird, dass die Angaben auf den Packungen gut lesbar sein müssen. Gleichzeitig sollen kleine und mittlere Unternehmen vor hohen Kosten geschützt werden: Für nicht vorverpackte Produkte sowie handwerklich hergestellte Lebensmittel sind zahlreiche Ausnahmen vorgesehen. Nicht erfasst von der Kennzeichnungspflicht sind alkoholhaltige Getränke.

Künftig müssen auch Nährwerte wie Energie, Fett, gesättigte Fettsäuren, Kohlenhydrate, Zucker, Proteine und Salz verpflichtend auf dem Produkt angegeben werden. Auch dürfen in Zukunft keine irreführenden Informationen auf den Produkten angebracht werden.

Imitate wie Analogkäse müssen künftig klar erkennbar gemacht werden und dürfen nicht mehr als Käse bezeichnet werden. Dasselbe gilt bei derartigen Fleisch- und Fischprodukten. Ebenfalls auf den Produkten aufgelistet werden müssen künftig Allergene, diese Informationen müssen – im Gegensatz zu den übrigen Kennzeichnungen – auch auf nicht-vorverpackten Produkten angegeben werden.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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