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Neuer Markt lässt den Umsatz „fliegen“

02.10.2009

preisträger. Fast 40 Jahre lang hat sich die Familie Riegler im steirischen Strallegg einen ausgezeichneten Ruf als Nahversorger erarbeitet. Harald Riegler hat den Adeg-Markt 2001 übernommen, 2008/09 neu gebaut und ein Umsatzplus von 35 Prozent erzielt.

„Ich bin im Geschäft meiner Eltern groß geworden und habe es 2001 übernommen“, sagt Harald Riegler (li.). Angenehme Einkaufsatmosphäre ist im hellen, freundlichen Geschäft (re.) nach dem Umbau 2008 garantiert. Das Sortimentskonzept garantiert, dass die Produkte den Kundenwünschen entsprechen.

„Unsere Kunden haben das nicht erwartet, was wir da hingestellt haben“, lacht Harald Riegler, wenn er auf die ersten vier Monate im Jahr 2009 zurückblickt. Im November ´08 hat er – mit Hilfe der Adeg und des Landes Steiermark (NAFES) – direkt Wand an Wand mit dem „alten“ Standort ein niegelnagelneues Schmuckkasterl für die Strallegger hingezaubert, das Wohlfühlatmos-phäre beim Einkaufen „atmet“ und nach dem aktuellen Adeg-Ladenbaukonzept eingerichtet ist.
Auf 360 m² locken rund 6.000 Artikel, bestens betreut von freundlichen, kompetenten 2 Vollzeit-, 3 Teilzeitmitarbeitern sowie 2 Lehrlingen – und den erfahrenen Eltern Haralds als „gute Geister“. Mehr als die Hälfte aller Waren sind der Frische zugeordnet. Die rund 6.500 bis 7.000 Kunden, die jeden Monat ins Geschäft nahe der Ortskirche kommen, schwärmen vor allem von der Feinkostabteilung, die rund 40 Käse- und etwa 120 Wurstsorten in bester Qualität offeriert.

Produkte regional bekannter Fleisch- und Wursterzeuger wie Gruber oder Schirnhofer sind gefragter Sortimentsbestandteil. Viermal pro Woche liefert das efef-Fleischwerk Frischfleisch nach Strallegg. Täglich hält das Frischdienstauto, das Trockensortiment wird 4-mal pro Woche gebracht. Die Bäckerei Felber liefert den Großteil des Brot- und Gebäckangebotes. Mit der Neueröffnung verströmt auch eine Haubi-Backstation appetitlichen Duft.

Wenn schon, denn schon
„Wir sind im Ort der einzige Nahversorger, außer einem Lagerhaus und einem Schlecker. Aber schon in 10 Kilometern Entfernung, in Birkfeld, stehen Spar, Zielpunkt und Billa“, schildert der 40-Jährige die Mitbewerbersituation. Da hilft nur Klotzen statt Kleckern: helle, hohe Räume, freundlich und frisch. Das Kundenecho war entsprechend erfreut, ebenso wie die Kunden- und Umsatzentwicklung seit der Neueröffnung am 6. Mai 2009. Um satte 35% mehr Umsatz konnte der ledige Jungunternehmer seither in die Bücher eintragen.
Gleich neben der Feinkost schenkt das Riegler-Team Getränke und Kaffee in einer eigens dafür eingerichteten Ecke aus. Warmen Leberkäse gibt’s ebenso, wie ein Mal in der Woche Grillhenderl.
„Im Frühjahr 2008 haben wir nach langen Verhandlungen das Grundstück neben dem Geschäft kaufen können, im November 2008 war Baubeginn. Wirklich möglich gemacht hat das die Vorleistung meiner Eltern“, gibt sich Sportfan Riegler bescheiden.

Zwischen 7.15 und 12.30 sowie 14.30 und 18.00 Uhr sind die Geschäftstüren an den Wochentagen offen, am Samstag zwischen 7.30 und 12.30 sowie 14.30 und 17.00 Uhr. Das längere Offenhalten an den Samstagnachmittagen habe in Strallegg einen spürbaren Mehrumsatz gebracht, sagt Riegler.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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