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Nur mehr eine Spitze bei Unilever

24.02.2005

Der Konsumgüterkonzern Unilever gibt sich nach einem Rückgang des Gewinns um fast ein Drittel eine neue Führungsstruktur. Die niederländisch-britische Doppelspitze wird aufgegeben. Das operative Geschäft wird künftig ausschließlich von Patrick Cescau geleitet, bisher Vorsitzen-der des britischen Konzernflügels.
Bei einem um 2 Prozent zurückgegangenen Umsatz von 42 Milliarden Euro machte der Konzern 2004 mit seinen mehr als 30 Marken einen Reingewinn von 1,9 Milliarden Euro. Das sind 31 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Einmaleffekte von 1,5 Milliarden Euro werden vor allem durch eine erwartete Abschreibung der Diätkostmarke Slim Fast bestimmt. Unilever begründet seinen Gewinneinbruch mit einer wachsenden Zahl von Billiganbietern. Hinzu gekommen sei ein schlechter Sommer mit wenig Nachfrage für Eis und Eistee. Insgesamt ging der Verkauf von Unileverprodukten in Europa im vergangenen Jahr um 2,8 Prozent zurück. In den USA wuchsen die Verkäufe um 1,5 Prozent, allerdings verlor der Konzern Marktanteile bei Körperpflege- und Haushaltsmitteln.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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