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Nicht mehr viel Zeit für die Vorbereitungsarbeiten: Ab 13. Dezember 2014 gilt die neue Lebensmittel-Informationsverordnung

Nur noch sechs Monate bis zur LMIV

28.05.2014

Am 13. Dezember 2014 tritt die Lebensmittel-Informationsverordnung (LMIV) in Kraft. Für den Endverbraucher müssen dann bei allen Lebensmitteln verpflichtende Angaben zur Verfügung stehen. Für den Handel als auch die Industrie heißt es daher, sich rechtzeitig darauf vorzubereiten, am besten gemeinsam mit einem Partner wie GS1 Austria mit seinem Stammdatenpool GS1 Sync.

Dezember 2014 klingt gefühlter Weise noch ziemlich weit weg. De facto sind es aber gerade einmal sechs Monate. Was bedeutet, dass den österreichischen Lebensmittelhändlern und der Lebensmittelindustrie nur noch sechs Monate verbleiben, um sich auf die Umsetzung der Lebensmittel-Informationsverordnung vorzubereiten. Gemäß EU-VO 1169/2011 müssen ab 13. Dezember 2014 alle Lebensmittelhersteller und Lebensmittelhändler gewährleisten, dass dem Endverbraucher bereits vor dem Kauf alle nach dem LMIV verpflichtenden Angaben zur Verfügung stehen, sowohl bei vorverpackten und unverpackten Lebensmitteln als auch für Produkte im Onlinehandel. Darum haben in den vergangenen Wochen die großen österreichischen Handelsketten wie Rewe, Metro, MPreis, Pfeiffer und Markant Informationsschreiben an ihre Lieferanten geschickt. Über 3.000 Lieferanten wurden kontaktiert, damit sie ihre digitalen Artikelstammdaten für die österreichischen Handelsunternehmen bereitstellen.

Es braucht eine anwenderfreundliche Lösung
Gemeinsam mit Vertretern aus Handel und Industrie haben ECR Austria und die Standardisierungsorganisation GS1 Austria die GS1 Sync-Artikelstammdatenbank entwickelt. Diese ermöglicht es dem gesamten Lebensmittelhandel und seinen Partnern aus der Lebensmittelindustrie, ihre Daten auf elektronischem Wege strukturiert und einheitlich auszutauschen. Seit dem letzten Sommer sind bereits tausende Produkte und deren Daten in den Datenpool eingegeben worden. Die österreichische GS1 Sync-Lösung ist Teil eines weltweiten Netzwerks von Stammdatenpools, die den GS1 Standards für Stammdaten unterliegen und unter dem Begriff „Global Data Synchronisation Network“ (GDSN) zusammengefasst werden. An dieses Netzwerk sind weltweit fast 25.000 Unternehmen angeschlossen, die diese Infrastruktur zum Austausch ihrer Daten nützen, darunter auch Rewe, Metro, MPreis, Spar und Markant. Mit GS1 Sync haben die Nutzer den Vorteil, dass die relevante Information zu einem Artikel über einen einzigen Informationskanal – GS1 Sync – vom Lieferanten direkt zum jeweiligen Handelspartner gebracht wird. Ein Umstand, der auch den Markenartikelverband überzeugt: „Wir können zusammenfassend sagen, dass die GS1 Sync-Artikelstammdatenbank aus unserer Sicht – ohne dies jetzt technisch im Detail beurteilen zu können – nicht zuletzt auch aufgrund der von ECR geleisteten Vorarbeiten durchaus von Vorteil sein könnte.“, nimmt Ernst Klicka, Geschäftsführer des Markenartikelverbandes, Stellung. Der Fachverband der Nahrungs- und Genussmittelindustrie sieht es ähnlich.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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