Direkt zum Inhalt

Österreich ist Bio-Land Nummer 1 in der EU

22.06.2011

Allein im vergangenen Jahr ist der Bio-Markt in Österreich um beachtliche 20 Prozent gewachsen und erreicht rund 1,05 Milliarden Euro Umsatz. Dieser Bereich, der sowohl Lebensmittel als auch Non-Food-Produkte umfasst, macht circa 6 Prozent des gesamten Umsatzes im Lebensmittelhandel aus.

Mit rund 21.000 zertifizierten Bio-Betrieben wird 18 Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Produktionsfläche in Österreich biologisch bewirtschaftet. „Damit sind wir das Bio-Land Nummer 1 in der Europäischen Union“, betont DI Wolfgang Richter, CEO von RegioPlan Consulting. Von den 1,05 Milliarden Euro wird der Großteil des Bio-Umsatzes nicht im spezialisierten Fachhandel, sondern im herkömmlichen Lebensmittelhandel (69 Prozent) erreicht. Es sind nicht die Bio-Supermärkte und Reformhäuser, sondern Hofer, Billa oder Spar, die den Löwenanteil für sich beanspruchen.

Nicht nur Joghurt, Milch und Gemüse, sondern auch Weihnachtsbäume, Baumwolle oder Kosmetika können „bio“ sein. Meistens versteht man darunter die Produktion ohne chemische Substanzen, wie Kunstdünger, Insektizide oder Pestizide und ohne gentechnische Veränderungen.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
Werbung

Weiterführende Themen

Thema
28.01.2019

Ist der teure Konditorkrapfen automatisch besser als sein günstiges Pendant aus dem LEH oder gar vom Diskonter?

Madlberger
14.11.2018

Andreas Haider ist der „Mister Franchising“ des österreichischen Lebensmitteleinzelhandels. Im Gegensatz zu den Managern in den großen Filialkonzernen und zu den meisten seiner Nah&Frisch- ...

Handel
05.11.2018

Spar Österreich erhielt für seinen E-Lkw, der seit September die Grazer Spar-Supermärkte emissionsfrei mit Ware beliefert, die „Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz“.

Thema
31.10.2018

Halloween wird hierzulande immer beliebter. Deswegen hofft der Handel den Gruselfest-Umsatz von 2017 zu übertreffen. Neben Süßigkeiten, Kürbisse, Kostüme, Schminke sind anlässlich des Fests auch ...

Madlberger
31.10.2018

Globalisierung, Digitalisierung und das vertikale Gerangel um einen höheren Wertschöpfungsanteil: All diese Faktoren führen in letzter Zeit in Europa zu einem Klimawandel in der Beziehung zwischen ...

Werbung