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Österreichische Bio-Lebensmittel gefragt wie nie zuvor

09.03.2011

Die Dominanz der Handelsmarken im Bio-Bereich zwingt heimische Bio-Produzenten, die nicht nur für Private Labels produzieren, sondern auch ihre eigenen Markenartikel verkaufen wollen, zum Erfolg im Export.

Österreich hatte bereits mit dem EU-Beitritt angestrebt, der „Feinkostladen Europas“ werden zu wollen – zumindest im Bio-Bereich scheint unser Land auf dem besten Weg dorthin zu sein. Durch die Dominanz der Handelsketten (der LEH inkl. Diskont lukriert in Österreich rund 85 % des Bio-Umsatzes, 50 % des Bio-Umsatzes entfallen auf Handelsmarken) sind viele Bio-Produzenten, die nicht nur für Private Labels erzeugen, sondern auch ihre eigenen Markenartikel verkaufen wollen, gezwungen, in Auslandsmärkte zu gehen. So kam es, dass heute manche Bio-Produzenten mehr exportieren als sie in Österreich verkaufen.

Das hat mit Sicherheit dazu beigetragen, Österreich international als profiliertes Bio-Erzeugerland zu etablieren. Im deutschen Bio-Markt, der 2010 eine Größe von knapp 6 Milliarden Euro erreichte, zählen österreichische Produkte mittlerweile zu den beliebtesten Bio-Importwaren. Einen ausführlichen Bericht über die Nürnberger Messe BioFach lesen Sie in der Printausgabe vom 11. März 2011.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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