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Österreichisches Gemüse ist sicher

03.06.2011

Auch wenn die spanischen Gurken mittlerweile entlastet wurden, greift die Angst vor den EHEC-Bakterien weiterhin um sich. Österreichs Gemüse Produzenten reagieren und garantieren höchste Hygienestandards und einwandfreie Qualität ihrer Produkte.

Umwelt-Stadträtin Mag. Ulli Sima und LGV-Vorstand Mag. Gerald König werben für sicheres Gemüse aus Österreich.

„Unsere heimischen Gemüsebauern wirtschaften nach höchsten Hygiene- und Kontrollstandards. Dennoch haben sie jetzt die ganze Last dieses Gesundheitsskandals zu tragen. Die aktuelle Situation ist für die LGV-Gemüsebauern existenzbedrohend!“ warnt Mag. Gerald König, Vorstand der LGV-Frischgemüse. Die Gemüsegenossenschaft LGV wünscht sich von den Medien eine Entwarnung für das streng kontrollierte heimische Gemüse: „Die Aufforderung, Gemüse einfach vom Speiseplan zu streichen, kann keine Lösung sein!“

Die möglichen Kontaminationsquellen – organische Dünger und kontaminiertes Gieß- und Waschwasser – schließt König bei den LGV-Produkten aus „Das frische Gemüse der LGV stammt zu 100 % aus österreichischem Anbau und AMA-Gütesiegel-zertifizierten Betrieben. Die LGV-Gärtner verwenden keinen organischen Dünger (=Mist oder Gülle). Gieß- und Waschwasser werden bei allen LGV-Gärtnern laufend überprüft und die Reinheit mikrobiologisch durch akkreditierte Labors bestätigt. Die LGV reagiert auf die Verunsicherung der Konsumenten mit einer verstärkten Kennzeichnung ihrer Produkte. So werden ab sofort auch Gurken, die nicht foliert in den Handel kommen, mit einem LGV-Pickerl versehen. Damit soll der Konsument auf den ersten Blick erkennen, dass er zu heimischer Ware greift. „Wo also LGV draufsteht, können die Konsumenten sicher und bedenkenlos zugreifen!“ zieht Mag. König Resümee.

 

Tomaten-Produzent Zeiler wehrt sich ebenfalls gegen die EHEC-Panik: „Die Aufzucht der Tomatenpflanze bis zur Größe von etwa 30 cm übernimmt ein langjähriger Partner und liefert diese Jungpflanzen an uns. Ab diesem Zeitpunkt stehen die Pflanzen und alle Früchte in unserer Verantwortung", betont Christian Zeiler. Auch bei ihm unterliegt die Düngung besonderer Kontrolle: Jede Pflanze wird gezielt mit in Wasser gelösten Nährstoffen versorgt. „Dies sorgt für Qualität sowie Geschmack und garantiert gleichzeitig die maximale Sicherheit für den Konsumenten", so Zeiler weiter. Neun Wochen nach der Übernahme der Jungpflanzen ist Ernte bei Zeiler. „Wir verpacken die Tomaten händisch nach einer ausführlichen Qualitätskontrolle in der hauseigenen Verpackungslinie und liefern sie in dieser Form an die Zentrallager unserer Kunden. Infektionen wie sie in den vergangenen Tagen in den Medien diskutiert wurden, sind daher bei Tomaten aus unserem Betrieb völlig ausgeschlossen.“

 

Der steirische Landwirtschaftskammer-Präsident Gerhard Wlodkowski stellt klar: „Die heimischen Gemüsebauern haben mit dem EHEC-Skandal nichts zu tun. Sie dürfen dafür nicht an den Pranger gestellt und in diesen Skandal hineingezogen werden. Weiters appelliert er an die Konsumenten zu heimischem Bio- sowie zu heimischem konventionell erzeugtem Gemüse zu greifen. „Dieses ist saisonal frisch, sicher, gesund und hat kurze Transportwege." Erkennbar ist österreichisches Gemüse an folgenden Marken: Bio Ernte Steiermark, Bio Ernte Austria und AMA-Biozeichen.

Konventionell hergestelltes Gemüse erkennen die Konsumenten am rot-weiß-roten AMA-Gütesiegel und im Direktverkauf am Gütezeichen „Gutes vom Bauernhof".

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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