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Spar Österreich-Vorstand Gerhard Drexel (li.) und Interspar Österreich-Geschäftsführer Markus Kaser mit charmanter Unterstützung vor einem der speziellen Transporter

Österreichs größter Lebensmittel-Online-Shop eröffnet

20.09.2016

Früher als erwartet hat der Spar-Konzern seinen Interspar Online-Shop für Lebensmittel eröffnet. Mit rund 20.000 Artikeln und sogar Feinkost aus der Bedienung ist er der größte Lebensmittel-Online-Shop Österreichs, der auch technisch alle Stückerln spielt.

Den ersten Hype in Sachen Online-Shop für Lebensmittel hat der Spar-Konzern bewusst abgewartet. Und das, obwohl Legionen von IT-Beratern der Konzernleitung sagten, dass man schon vor fünf Jahren hätte beginnen müssen. „Die Kinderkrankheiten und Verluste haben wir den anderen überlassen“, erklärt Gerhard Drexel, Vorstandsvorsitzender Spar Österreich. Dem privaten Handelsunternehmen ging es darum, keine hohen Verluste zu machen und eigene, eigenständige Lösungen zu erarbeiten. Lange war daher der Start des Lebensmittel-Online-Shops offen, obwohl Spar vor 16 Jahren mit dem Wein-Online-Shop weinwelt.at Pionierarbeit in Sachen eCommerce am heimischen Markt geleistet hat. Mittlerweile ist die Weinwelt profitabel und einer der größten Weinhändler Europas. Vor wenigen Monaten fiel nun die Entscheidung, noch heuer mit dem Lebensmittel-Online-Shop zu starten. Wohl wissend, dass trotz perfekter Vorbereitung die Sache keine „g'mahde Wies'n“ und alles in allem ein Lernprojekt ist.

Eingabe von mehreren Suchwörtern möglich

Gleichzeitig mit der Pressekonferenz am 20. September 2016 erweiterte Interspar seinen Online-Shop interspar.at um das größte Lebensmittel-Sortiment Österreichs. Rund 20.000 Sortiments-Artikel stehen ab sofort zur Auswahl, dazu Obst und Gemüse (nicht nur vorverpackt, sondern auch lose, wie beispielsweise 7 Paradeiser) und Feinkost-Artikel aus der Bedienung (wie Fleisch nach Wunschgewicht und, wenn gewünscht, auch geschnitten). „Sie bestellen von der Couch oder von unterwegs aus, unsere eigens geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen für Sie einkaufen und bringen Ihnen die Lebensmittel bis an die Wohungstüre“, beschreibt Interspar Österreich-Geschäftsführer Markus Kaser den neuen Onlineshop für Lebensmittel und Artikel des  täglichen Lebens.

Die Bestellung geht schnell und einfach und auf allen Geräten, vom PC bis zum Smartphone. Die Lebensmittel können per Schlagwort gesucht werden (auch mehrere gleichzeitig, zum Beispiel die Einkaufsliste oder Zutaten eines Rezeptes) und anhand von vordefinierten Ernährungsgewohnheiten (wie bio, vegetarisch oder laktosefrei) eingegrenzt werden. „Bei Feinkost, Fleisch, Obst und Gemüse gibt man einfach das gewünschte Gewicht an. Während des gesamten Einkaufs ist der Warenkorb mit den bereits gewählten Produkten und dem Gesamtbetrag sichtbar – für besseren Überblick und schnelle Änderungen. Natürlich verfügt der Shop über Funktionen wie Einkaufslisten, Favoriten und entspricht höchsten Sicherheitsstandards“, so Kaser.

Insgesamt drei verschiedene Kühlzonen

Vorerst werden die Bestellungen in Wien und Umgebung von den beiden Interspar-Hypermärkten im Wiener Donauzentrum und der SCS ausgeliefert. Bereits beim Einsammeln der Ware im Markt werden die Produkte aus Kühlung und Tiefkühlung in Kühlboxen gesammelt, und auch die Lieferautos und Abholboxen sind gekühlt. Die Transporter wurden eigens von Logistik-Experten entwickelt und verfügen über getrennte Temperaturzonen für ungekühlte und gekühlte Lebensmittel. Geliefert wird, wenn die Bestellung bis spätestens 12:00 Uhr eigegeben wurde, noch am selben Tag.

Die Zustellung, bei einem Mindestbestellwert von 25 Euro, kostet 4,90 Euro; bei einer Einkaufssumme ab 100 Euro ist die Zustellung gratis. Bezahlt werden kann per Kreditkarte, PayPal, Sofortüberweisung oder per Rechnung, bzw. an der Wohnungstüre/Haustüre mit Bankomat oder Kreditkarte. Zusätzlich stehen, für den Beginn, zwei Abholboxen beim Donauzentrum und der SCS bereit. Die Türen öffnen sich per QR-Code am Handy oder einem Ziffern-Code, der eingetippt wird. Beliefert werden diese Abholboxen von Montag bis Samstag, also Sonntag nicht, obwohl Drexel keinen rechtlichen Unterschied zwischen Interspar-Abholboxen und Zigaretten-Automaten sieht.

Ab 2017 in allen Bundesländern

Alleine im IT-Bereich hat Spar nach eigenen Angaben einen zweistelligen Millionen-Betrag investiert, Euro versteht sich. Da sind die zusätzlichen Kosten, wie die Umbauten in den beiden Interspar-Hypermärkten im Donauzentrum und der SCS noch gar nicht dabei. Und das, obwohl derzeit der Anteil des Online-Geschäfts bei den anderen Lebensmittelhändlern noch unter 1 Prozent liegt. „Aber wir wollen vorbereitet sein für die Zukunft“, sagt Drexel, der sich vorstellen kann, dass der Online-Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel in zehn Jahren bei 2 Prozent bis 4 Prozent  liegt. Sicher ist nur, dass Interspar ab 2017 österreichweit, in alle wichtigen Ballungszentren der Bundesländer, liefern wird und im selben Jahr plant, das Online-Angebot auch für die Märkt in Ljubljana und Budapest zu übernehmen. Alleine mit der Ausweitung auf ganz Österreich rechnet Spar mit 100 neuen Arbeitsplätzen bis 2017, wobei die Personal-Shopper auf der Gehaltsliste des Partners Quehenberger stehen.

Autor/in:
Alice Rienesl
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