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Online-Supermärkte haben noch geringe Bedeutung

08.07.2005

Nur 7,3% der Österreicher kaufen regelmäßig im Online-Supermarkt ein. In der Theorie sprechen viele Argumente für Online-Supermärkte – etwa keine Warteschlangen an den Kassen, die bequeme Lieferung nach Hause und die Unabhängigkeit von Öffnungszeiten. Dennoch erledigen nur 7,3% der web-aktiven Österreicher „regelmäßig“ ihren Lebensmittel-Einkauf übers Web, geht aus einer aktuellen Studie des Online-Marktforschungsinstituts Marketagent.com hervor, bei der mehr als 22.000 Österreicher, Deutsche und Schweizer befragt wurden.
19,6% der Befragten kaufen „gelegentlich“ ihre Lebensmittel im Web, 18,5% „eher selten“. 40,9% haben noch nie im Online-Supermarkt eingekauft, können es sich aber grundsätzlich vorstellen. 13,7% werden ihren täglichen Einkauf auch in Zukunft nicht über das Internet erledigen.
Für etwa zwei Drittel der Befragten ist laut Studie die Haptik beim Einkaufen entscheidend: 63,3% bemängeln, dass man im Online-Supermarkt nur eine Abbildung der Waren sieht. Fast ebenso störend finden 62,6% die Verrechnung von Zustellkosten. Weitere Argumente gegen das Shoppen im Online-Supermarkt sind laut Umfrage der Verlust des Einkaufsflairs (36,8%) und des persönlichen Kontakts (34,5%), Sicherheitsbedenken bei der Bezahlung (33,8%), überteuerte Waren (32,5%), ein eingeschränktes Sortiment (26,5%), die geringere Auswahl (23,9%) und die Unübersichtlichkeit (16,9%).

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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