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v.l.n.r.: Geschäftsführer Matthias Ortner, Stadträtin Ulli Sima, Aufsichtsratsvorsitzende Christiane Wenckheim und 1. Braumeister Tobias Frank nahmen den Anstich vor.

Ottakringer Bockanstich 2019

15.10.2019

Am Abend des 14. Oktober wurde die Ottakringer Brauerei zur Eventlocation - über 1.000 Gäste feierten den Anstich des heurigen Bockbiers und den Beginn der Starkbiersaison.

Von jedem 6er-Tragerl des Gold Fassl Bockbiers fließt 1 Euro in die Sanierung des WUK.

Das Who-is-who der Gastronomie und zahlreiche Partner von Ottakringer - auch aus den Bundesländern - waren in den 16. Bezirk gepilgert, um das heurige stärkste Ottakringer Bier des Jahres zu verkosten und einen angeregten Abend zu verbringen. Die Brauerei hatte sich stilgerecht "in Schale" geworfen: Schon der Eingangsbereich wurde von einem Torbogen aus den charakteristischen gelben Bierkisten überspannt, im Inneren ging es mit vergleichbarem Dekor und je nach Raum unterschiedlichen Lichtprojektionen weiter.

Trinken für den guten Zweck

Der diesjährige Bock trägt den Titel "Kultur-Reparatur-Seidl". Der Hintergrund ist schnell erklärt: Von jedem 6er-Tragerl des Gold Fassl Bockbiers geht 1 Euro an einen Kulturbetrieb, was als mehrjährige Idee angedacht ist. Den Anfang macht das WUK (Werkstätten- und Kulturhaus) im 9. Bezirk, dessen alter Ziegelbau dringend saniert werden muss - das Motto lautet also "Bier trinken, WUK retten!". Matthias Ortner, Geschäftsführer der Ottakringer Brauerei, meint dazu: „Ottakringer ist seit 1837 integraler Bestandteil des städtischen Wiener Lebensgefühls. Unsere Bier-Vielfalt und unsere urbane Lebensfreude sind unser Markenzeichen und als Familienunternehmen sind uns Werte besonders wichtig. Wenn wir mit unserem Kultur-Reparatur-Seidl nun zum Erhalt von Kunst und Kultur in Wien beitragen können, freut uns das ganz besonders, denn so verbinden wir Bierkultur mit Stadtkultur.“

WUK-Geschäftsleiter Vincent Abbrederis dankte für die gute Idee: „Im Rahmen unserer WUK retten-Kampagne haben wir seit Ende letzten Jahres eine überwältigende Unterstützung erfahren, die gezeigt hat, dass das WUK den Menschen wichtig ist! Das ist eine große Motivation, stehen wir doch erst am Beginn der umfassenden Sanierung. Umso schöner ist es, viele Menschen und starke Partner wie Ottakringer an der Seite zu wissen, denen klar ist: Eine lebendige Stadt braucht Orte wie das WUK.“

Der Anstich

Ottakringer-Geschäftsführer und 1. Braumeister Tobias Frank stimmte die Anwesenden vorab auf das neue Bockbier ein: „Unser starkes Bier mit starker Wirkung hat 6,9% Vol. und macht mit seiner perfekten Balance zwischen kräftigem Hopfen und prägnantem Malzaroma richtig Spaß. Für ein Bockbier hat es einen unerwartet schlanken Körper mit einem trockenen, feinbitteren Abgang. Der markante und vollmundige Charakter wird nun alle Starkbier-Fans in den kommenden kälteren Monaten begleiten.“

Den eigentlichen Anstich nahmen diesmal zwei Damen vor: Christiane Wenckheim, Aufsichtsratsvorsitzende und Eigentümervertreterin der Ottakringer Getränke AG, und Stadträtin Ulli Sima sorgten gekonnt dafür, dass die lange Schlange der Durstigen rasch zu ihrem Bier kam. Selbst die Lichtprojektion änderte sich: Die zuvor langsam über die Wände wandernden wenigen Steinbock-Umrisse galoppierten gleich viel zahlreicher und fröhlicher rundum.

Essen und feiern

Eine lange Schlange beim Buffet wurde dadurch vermieden, dass in unterschiedlichen Räumen der Brauerei auch unterschiedliche kulinarische Angebote abzuholen waren. So verteilten sich die Gäste auf Alte Technik, Gersten- und Hopfenboden und tingelten durch die Buffets. Bier gab es ohnehin überall - nicht nur den Festbock.

Livemusik und angeregte Gespräche sorgten für gute Stimmung, die auch lange nach dem Ende des offiziellen Programms andauerte. Und so mancher Gast wird sich beim Aufstehen am nächsten Morgen wohl ein bisserl schwer getan haben ...

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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