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Seit Anfang des Jahres haben alle Penny Märkte flächendeckend karitative Partner für die Abnahme von Lebensmittelspenden.

Penny setzt neue Impulse gegen Lebensmittelverschwendung

17.06.2019

Mit anfänglich vier Produkten der Eigenmarke „Ich bin Österreich“ informiert Penny ab Juli KundInnen zum Thema Mindesthaltbarkeitsdatum.

Denn nur weil ein Lebensmittel abgelaufen ist, ist es noch lange nicht ungenießbar. Zusätzlich haben seit Anfang des Jahres alle Penny Märkte flächendeckend karitative Partner für die Abnahme von Lebensmittelspenden. Diese Maßnahmen machen Penny zum Pionier gegen Lebensmittelverschwendung.

Als erster Lebensmittelhändler in Österreich kennzeichnet Penny ab Juli nach und nach Milch- und Molkereiprodukte der Eigenmarke „Ich bin Österreich“ mit dem Logo „Lebensmittel sind kostbar“.  Ralf Teschmit, Penny Geschäftsführer, erklärt dazu: „Wir wollen unsere Kunden für einen bewussten Umgang mit Lebensmitteln sensibilisieren. Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist nicht mit einem „Wegwerf-Datum“ gleichzusetzten. Es besagt nur, dass die Qualität des Produktes bis zu diesem Datum zu 100 Prozent garantiert werden kann. Produkte sind auch nach Ablauf in vielen Fällen noch genießbar.“ Das Mindesthaltbarkeitsdatum ist ein vorgeschriebenes Kennzeichnungselement für Fertigverpackungen. Im Unterschied zum Verfallsdatum, das bei leicht verderblichen Lebensmitteln Anwendung findet, sind Produkte mit Mindesthaltbarkeitsdatum in der Regel auch nach dem angegebenen Datum noch verzehrbar. Überprüfen lässt sich das am besten mit den 3 Schritten „ansehen – riechen – probieren“.

Penny-Zusammenarbeit mit karitativen Einrichtungen

Um die Menge weggeworfener Lebensmittel so gering wie möglich zu halten, arbeitet Penny mit regionalen karitativen Organisationen zusammen. Die derzeit knapp 300 Penny Filialen unterstützen karitative Partner wie das Österreichische Rote Kreuz, Soma Österreich, den Verband der österreichischen Tafeln, die Caritas sowie regionale Partner mit unverkäuflichen Lebensmitteln.

„Nur gemeinsam können wir in unserer Gesellschaft erreichen, dass Lebensmittelverschwendung vermieden wird. Die Tafeln in Österreich sind auf einem guten Weg: Wir setzen auf Kooperation und sehen in Penny einen starken Partner! Dieses Potenzial gilt es in den kommenden Jahren zu nutzen – auch zu Gunsten von Menschen unter uns, die sich keine frischen Lebensmittel leisten können.", betont Alexandra Gruber, Geschäftsführerin der Wiener Tafel.

Penny verkauft im Jahresdurchschnitt 99 Prozent seiner Lebensmittel. Nicht mehr verkaufsfähige aber noch genießbare Lebensmittel werden mehrmals wöchentlich aus den Penny Filialen abgeholt.

Weitere Informationen und Tipps gegen Lebensmittelverschwendung findet man unter penny.at/kostbar.

Autor/in:
Redaktion.Handelszeitung
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